Aufmerksame Bloggleser - heißt das jetzt eigentlich Blogg oder Blog. Irgendwie kennt sich da niemand so richtig aus, und mein Word 2003 findet sowieso beide Varianten falsch! – Also noch mal: Aufmerksame Bloggleser werden ja schon längst wissen, dass unser Gästezimmer in neuem und vor allem Rückenschonendem Glanz erstrahlt. Um unsere neue Schlafgelegenheit einer Feuertaufe zu unterziehen, veranstalteten Elli und ich am vergangenen Samstag ein gemütliches Lasagneessen inklusive Bier- und Wodkatrinken. Das größte für mich war es eindeutig diese riesige Lasagne zuzubereiten. Exklusive der Backform hatte diese eine Masse von ca. dreieinhalb Kilo. Aber wie wir alle wissen: Size does not matter! Sie war auch noch lecker. So war jedenfalls der einhellige Kommentar unserer Gäste. Nach einigen lustigen Stunden unterzogen dann Alexander und Babsi mit Lasagne, Bier und Wodkagefüllten Bäuchen der Couch einem ausgiebigen Schlaftest. Die Aussagen am nächsten Morgen lassen für unsere Gäste nur das Beste hoffen. Die Couch wurde aufs herzlichste gelobt! Also alle die Lasagne und guten Schlaf mögen sind in der Casa de Stadler é Sarnitz aufs herzlichste Willkommen!
28 November 2006
23 November 2006
Geschafft!
Lucky me!
Best regards,
das Brot
21 November 2006
All about the Christkind
- That’s the way the Christkind will appear in my home. On this picture the only reason for the many clothes is that it was very cold outside this evening. After she is in the flat or house she gives you your presents just with underwear and crown on her body!

- That’s the way the Christkind could appear for most of the girls and also for some guys. But I think this picture will not convince you to switch over from Santa!

das Brot
20 November 2006
Touristen
Touristen sind ein blödes Volk! Ich bin manchmal ein Tourist. Auch wenn ich schon oft in Wien war, ab und zu laufe ich noch immer wie ein durchschnittlich begabter Japaner durch unsere Bundeshauptstadt. Bei meinem jetzigen Besuch war es mal wieder soweit.
- Besuch im Figlmüller, Wiens angeblich bestes und wahrscheinlich auch teuerstes Schnitzel zu kosten. Teuer war’s wirklich, aber auch wirklich gut. Also kann ich dafür eine Empfehlung abgeben.
- Besuch in einer Starbucks-Filiale. Dort soll es angeblich richtig guten Kaffee geben. 3 Euro und 40 Eurocent für einen kleinen Cafè-Latte gezahlt. Geschmacklich war er zwar wirklich ok, aber ganz sicher kein dreieurovierzigcent Geschmack. Dafür also keine Empfehlung. Da hole ich mir, wenn ich Kaffee aus einem Pappbecher will, lieber einen in der nächsten McD Filiale.
- Besuch im Kaffeehaus der Wiener Hofburg. Super Sachertorte, super Kaffee. Erkenntnis: Auch eine Super Sachertorte mit Schlag ist keine 5 (!!FUENF!!) Euro wert. Also auch dafür keine Empfehlung. Witziges Detail am Rande: Zirka 10 Kinder feierten dort zu der Zeit original einen Kindergeburtstag mit Frankfurter-Würstel und Pommes Frites! Ehrlich gesagt war es das Geld dann doch wert. Wo kann man ansonsten Snobistische Hofburg Kaffeehaus Besucher beim Naserümpfen uns sich über Kindergeschrei Echofieren sehen.
- Besuch am Christkindlmarkt in Schönbrunn. Guter Glühwein und guter Punsch zu normalen Preisen. Besonderes Zuckerl für uns: Wir durften beobachten, wie unser Noch-Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel dort hinter einer für Ihn aus einer Schnur errichteten Absperrung seinen Glühwein geschlürft hat. Das Tolle daran war aber, dass sich keine Sau für ihn interessiert hat. Außer seinen bezahlten Arschkriechern natürlich. Also dafür kann ich wieder eine Empfehlung abgeben.
- Zur Nächtigung kann ich sagen, dass wir ein mit mindestens 3 Sternen dekoriertes Gästehaus gefunden haben. Verkehrsgünstig in der Nähe der U1 gelegen. Wir werden dort immer wieder nächtigen. Besonders zu empfehlen ist die dortige Amerika-Suite und das kontinentale Frühstücksbuffet.
Wien ist noch immer eine Reise wert, und für mich sind noch genügend Touristenfallen für noch viele weitere Besuche übrig.
Also dann Wien, bis bald
dein Brot.
16 November 2006
Träum Schön mein Kleines!
Hotel Stadler-Sarnitz erstrahlt in neuem Glanz. Ja, richtig gelesen. Alle gequälten Seelen, oder vielmehr Rücken, die den Schlafkomfort unserer altehrwürdigen schwarzen Kunstledercouch schon erlitten haben, können aufatmen. Es gibt eine neue. Diesmal in rot. Irgendwie hab ich es aber auch mit Roten Sachen! Die neue ist nach neuesten ergonomischen und komforttechnischen Erkenntnissen ausgewählt worden. Auf jeden Fall verspricht Sie himmlischen Schlafgenuss in jeder Lage. Die Renovierungsarbeiten an unserem Gästezimmer dürften Anfang Dezember abgeschlossen sein. Also gerade noch rechtzeitig zur Hauptsaison. Aus wirtschaftlichen Gründen wird aber leider auch eine leichte Preiserhöhung mit dieser Änderung einhergehen. Das heißt im Klartext: Wir werden versuchen unsere Gäste noch um 15% besser zu betreuen und versorgen als wir es bisher getan haben. Wir freuen uns auf euren zahlreichen Besuch. Weil, nicht vergessen: Kärnten is lei ans!
Mit gästeerwartungsvollen Grüßen,
das Brot
08 November 2006
Neuer Stern am Blogg Himmel
Super Schnecke
Internetstraße 192.168.255.xxx Apartement b
00001 Weltweit
oder unter: http://superschnecke.blogspot.com/
Viel Spaß beim Lesen!
06 November 2006
Fotos Tag 4 - 6 von unserer Reise
Tag6: Juhuuu, endlich zuhause!Spezielle Bilderwünsche werden gerne entgegengenommen!
Jestem das Brot!
No Taco Bell in Warszawa
Wir sind zurück! Zurück aus dem Osten. Genauer gesagt aus Polen. Noch genauer gesagt aus Warschau. Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht einer aufregenden, lustigen, interessanten und sehr sehr kalten Reise.
Tag 1: Anreise nach Wien
Am Halloween-Tag fand die Anreise nach Wien statt. Nach einer anstrengenden Zugfahrt und anschließender langer Taxisuche (großen Dank an das Taxiunternehmen Martina & Martin die uns zum wiederholten Male durch die Bundeshauptstadt kutschierten) fand in den neuen Gemächern von Kathi und Matt eine Halloween Party statt. Auf dieser Party durfte Pippi und ich (I’m a cool American Skater-Boy) einen Dracula, eine Hexe und 6 Gäste die als Wiener verkleidet waren (echt gruselig) kennenlernen. Weit nachdem es die Geisterstunde geschlagen hatte, schlug es auch bei uns 13 und wir gingen schlafen.
Tag 2: Wien und Anreise nach Warschau
Am nächsten Tag ging es ausgeschlafen und Amerikanisch frisch gestärkt (Muffins, Erdnussbutter etc….) rein in die Großstadt. Nachdem wir merken mussten, dass alle 15 Schließfächer am Wiener Südbahnhof (Gratulation an die ÖBB!) schon belegt waren, mussten wir wohl oder übel unsere Tour inklusive Gepäck (geschätzte 1476 kg) fortsetzen. Dies schränkte unsere Bewegungsfreiheit natürlich schon ziemlich ein. Nichts desto trotz schafften wir es uns bis zu einem TGIF (Thanks God it’s Friday) durchzukämpfen. Dort haben wir aber so was von Amerikanisch gegessen. Amerikanischer geht’s nicht mehr. Okay, vielleicht hätte ich kein Australisches Fosters trinken sollen, aber ansonsten wirklich 100% Stars and Stripes! Nach dem Essen trafen wir unsere zwei Reiseleiter am Südbahnhof, und verabschiedeten uns von unseren bis dato Reiseleitern Kathi und Matt (You did a really good job -> thanks a lot!). Zusammen mit Magdame Butterfly und Sapperlott ging es auf in Richtung Warschau! Angekommen sind wir dort spät in der Nacht. Tollerweise wurden wir dort gleich von Magdalenas Familie abgeholt, die uns zu unserem Quartier brachte. Danach schlafen. Endlich.
Tag 3: Warschau
Vormittag sahen wir den Palast der Republik. Ein wunderbarer Otis-Lift brachte uns hinauf und meine Knie zum zittern (Scheiß Höhenangst!). Der Blick den man von dort oben allerdings auf Warschau hat, der ist wirklich sehr sehr lässig. Nachdem Magda ihren Banküberfall (oder so was ähnliches auf jeden Fall etwas, dass mit einer Bank zu tun hatte) erledigt hatte, bewegten wir uns in Richtung Altstadt. Dort angekommen und gestärkt von einigen Pirogies (Magda wir mich jetzt umbringen wollen, ich weiß aber nicht mehr ganz genau wie diese leckeren gefüllten Nudeln hießen), tankten wir eine große Portion Kultur. Wir sahen uns den Königspalast an. Und ich darf sagen, die können Paläste bauen die Polen! Am Abend besuchten wir Magdalenas Nichten. Die bekamen ein Tomptlalalek geschenkt oder so. Danach lecker Polnisch essen gehen. Endlich war es soweit. Ich bekam das erste Mal Bortsch zum Essen. Lecker Sache das Ganze. Peter findet das nicht, aber was weiß schon Peter! Danach Überfall auf einen Alkoholshop und Bier und Kartenspielen in unserem Appartement.
Tag 4: Warschau (noch immer keinen Taco Bell gefunden)
Der Plan für diesen Tag war es, endlich einen Taco Bell zu finden. Um Matt ein Foto von mir und einem Cheesy Gordita Crunch zu liefern. Gestartet haben wir die Suche in der Altstadt von Warschau. Das ist der Teil, der nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder 1 zu 1 aufgebaut wurde. Dieser Teil von Warschau ist wirklich sehenswert. Im Dom haben wir auch nachgesehen. Auch kein Taco Bell. Dann haben wir in einem Ehemaligen Kirchenturm oder so ähnlich nachgesehen. Zwar kein Taco Bell, aber dafür lecker Frühstück. Nach der erfolglosen Suche in der Altstadt setzten wir selbige in der größten Markthalle Europas (laut Peter’s Aussage!) fort. Wir fanden zwar keine Tortillas, aber dafür Shals, Mützen, Ohrwärmer und überhaupt alles was man kaufen kann. Überschwemmt von Eindrücken und leer im Magen gingen wir Mittagessen. Um 16 Uhr! Auf der Suche nach einem Restaurant für’s Abendessen blieben wir bei mehreren Bier hängen und beendeten den Tag leicht angesäuselt und gut gelaunt in den späten Abendstunden.
Tag 5: Warschau und Magdalenas Familie
Nachdem Magdalena („die Fleißige) das Haus schon um grob geschätzt 3 Uhr früh (ok vielleicht auch ein bissi später) verlies waren wir alleine. Alleine in der großen Fremden Stadt. Nach einer aufregenden Fahrt in die Stadt (das wird sicher der richtige Bus sein!) trafen wir unsere Reiseleiterin in der Stadt. Danach kurzes Frühstück und ausgedehnter Shoppingbummel in der Stadt. Und dann kam es. Das groß angekündigte Essen bei Magdas Familie. Bewaffnet mit großem Blumenstrauß und noch größerem Hunger machten wir uns auf den Weg zur Wohnung. Dort empfingen uns recht stürmisch eine Dobermann Frau und eine andere kleine Promenadenmischung. Danach durften wir die Familie kennen lernen. Alles nette Leute das. Und zu dem Vorurteil, dass es in Polen immer so viel Wodka zu den Speisen gibt: es ist keines! Mehrere Wodkas und absolut fantastischen Essen später verließen wir satt, müde und angetrunken (zumindest ich) die Wohnung und fuhren zurück in unser Appartement. Der nächste Tag sollte lang genug werden.
Tag 6: Warschau – Wien – Villach
04:30 Uhr aufstehen. Boahhhhhhhh! Danach weiß ich nicht mehr so viel, aber irgendwie sind wir gegen 05:10 Uhr oder so im Auto von Magdalenas Vater gesessen. 30 Minuten abenteuerliche Fahrt durch das frisch verschneite Warschau später waren wir am Zentralbahnhof. Kurze Zeit später saßen wir im Zug. Wahrscheinlich sogar im einzigen vollen 6er Abteil im Zug. Weitere siebeneinhalb Stunden später Ankunft in Wien. Abschied von unseren Reiseleitern (vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen Dank an Magdalena und Peter!). Kurzes Essen im Bahnhofsrestaurant. Zugfahrt nach Villach. Weitere vierdreiviertel Stunden später Ankunft in Villach. 20:10 Uhr aufsperren der Wohnung. Geschafft! Nach einem anstrengenden 16 Stunden Tag (davon über 12 Stunden reine Fahrtzeit) waren wir zuhause! Nichts mehr machen, nur noch faulenzen! FALSCH GEDACHT! Kurzer Blick in Badezimmer: Wasser! Türe aufgequollen und kaputt, Boden überschwemmt! Zum Glück hat Elli die Hauptleitung von unserer Abfahrt abgedreht, und so hielt sich der Schaden in Grenzen. (Schätzungsweise 5 – 10 Liter Wasser) Der Türe hat’s gereicht! Nachdem wir das Wasser aufgewischt hatten konnten wir endlich die Koffer auspacken. Und, ein Unglück kommt selten allein: Die gekaufte Seife hatte sich ein wenig breiter gemacht, als es Ihr die Flasche eigentlich zugestehen wollte, und einige Dinge gleich einmal großzügig eingeseift. Wurscht. Nix war kaputt. Alles kann man waschen. Weitere 2 Stunden später erschöpft aber glücklich eingeschlafen!
Fazit:
* Warschau ist wirklich eine Reise wert
* Meine Jacke ist nicht Warschau tauglich
* Magdalena kann wirklich Polnisch
* Peter kann fast nix Polnisch
* Polnisches essen ist wirklich lecker
* Polnischer Wodka auch
* Elli ist schön
* 4er Schnapsen macht auch noch nach 3 Stunden Spaß
Mitbringsel:
* 1 Schmuckschatulle
* 1 Weihnachtsgeschenk für meinen Beistand
* 1 Schachbrett
* Diverse Kosmetikartikel
* Günstige Schmerzmittel
* Coole Brieftasche
* Coole Mütze für Elli
* Lässige Eindrücke
* Einige Worte Polnisch
* Geschätzte 5 Kilo mehr
Alles in allem eine wirklich gelungene und echt tschenki Reise. Ich weiß was tschenki heißt. Elli heißt ab und zu slimak und ich mjs mysz. Die verschmußte Blonde aus unserem Abteil wurde tatsächlich von Ihrem richtigen Ehemann am Bahnof abgeholt! Ehrlich jetz!
Vielen Dank an alle, die uns begleitet, bekocht, untergebracht und unterhalten haben. Speziellen Dank an die Magdame Butterfly die unendlich geduldig alle unsere Fragen ins Polnische übersetzt, oder für uns vom Polnischen ins Deutsche übersetzt hat.
Jestem das Brot







