Soweit von meinem Abschlussessen, bald gehts ja wieder nach Hause, mal schaun, ob noch weitere Fotos folgen werden!
Bis bald,
gerd
Sonntag:
Am Sonntag bin ich auf eine kleine Shoppingtour (Souvenirs, Souvenirs), mein Gott ich kriege meinen Koffer jetz schon nicht mehr zu, durch Yokohama aufgebrochen. Einer meiner ersten wege fürte mich in einen 5 stöckigen Krims krams Laden, indem man von Sexspielzeug bis hin zu Flachbildfernseher und Fahrrädern alles bekommen konnte. Und alles Billig, so 10 Schilling Shop mäßig. Danach bin ich in ein eher edleres Einkaufszentrum gegangen, indem sich Boutique and Boutique reihte. Unserem Bekleidungsverständnis entsprechend bedienen einen dort eigentlich Frauen in Unterwäsche! Unglaublich welche Kleidung junge Japanerinnen als tragbar empfinden. In den meisten Stripclubs in Europa wird man weniger nuttig angezogenen Frauen finden. Aber na ja. 2 Highlights in dem Shoppingzentrum: 1. Ein Laden komplett in Pink (siehe Foto) inkl. Der Verkäuferinnen, und ein abgedrehter Punk, alternativ, SM-Szene Laden, wo ich von einem unglaublich hässlichen Transvestiten mit schlechten Zähnen und 3 Tage Bart bedient wurde. Stilecht trug er ein Gothik Kleidchen und Plateuschuhe! Foto liesen er und seine Kollegin leider keines von sich machen. Schade.
Montag:
Anfahrt nach Aizu Wakamatsu. AAAAArrrrghhhh. Hochleitungsspannungsleitung oder so ein scheiß war kaputt. Deshalb gingen eigentlich keine Züge mehr aus Yokohama raus. Nur die U-Bahn. Die habe ich dann, inkl meinem Gepäck, auch benutzt! Wir wurden so in die U-Bahn gepresst, dass ich mir wirklich Sorgen um eine alte Frau gemacht habe, die mit ihrem Gesicht mit voller Kraft gegen meinen Waschbrett, äh –bär, Bauch gedrückt wurde. Keine Ahnung wie Sie Luft bekam, aber Sie hat es überlebt. Ihr verängstigter Gesichtsausdruck beim aussteigen lies aber vermuten, dass es für Sie genauso ein prägendes Erlebnis war wie für mich. Danach eigentlich eine Problemlose Anfahrt in den Norden. Jetzt bin ich wieder ein paar Tage hier oben. Nicht mehr so kalt, immer noch windig.
Bis bald,
das Brot
Tag 1:
Tag 2:
Sayonara,
das Brot
Am Sonntag konnte ich meine Lethargie so gegen 14 Uhr ablegen, und bin raus auf einen kleinen Sonntagsspaziergang. In Yokohama gibt’s eine Einkaufsstraße die komplett rot gepflastert ist und wo sich links und rechts ein Geschäft an das andere reiht. Angeblich soll sie im Stile des 19. Jhdts gehalten sein, dafür war sie mir allerdings zu modern. Nichts desto trotz ist das eine gute Möglichkeit allerlei Krims Krams zu erstehen und viele Eindrücke zu sammeln.
Blick auf die Einkaufsstraße
Das Cafe Wien in Yokohama! Ich war nicht drinnen, allerdings bezweifle ich, dass sie das original Wiener Service hinkriegen werden. Viell. Kann ich nach einem Besuch, mehr erzählen.
Der berühmte Fugu-Fisch. Falsch zubereitet kann er tödlich sein, richtig zubereitet angeblich eine Delikatesse. Mal schaun ob’s mir das Geld wert ist, und ich es einmal ausprobieren werde.
Kurz ein paar Bilder und Kommentare meines gestrigen Samstag Spazierganges. Gestern war ein sonniger Tag, und deswegen war ich nicht faul und bin kilometerweit durch Yokohama spaziert. Ok, ein paar Kilometer habe ich auch aufgrund von falschen Abzweigungen machen müssen, aber egal. Immerhin war die Polizei, die mir mit Blaulicht nachgefahren ist, weil ich in ein Hafensperrgebiet spaziert bin freundlich zu mir und hat sogar Englisch verstanden (kein Witz)!
Bild von einem Nissan Tourenwagen, der bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. ten Geburtstages vom Nissan Skyline ausgestellt wurde.
Dieser Nissan Skyline kann eventuell auch auf Europa losgelassen werden!
Skyline Yokohama (schon wieder Skyline, ein Wahnsinn)
Bild aus dem Hard-Rock Cafe in Yokohama. Für die Mädels: Mr. Big (eh wissen Sex and the City) hat hier schon seinen Burger gegessen!!!!!!!!!!
Auf dem Foto könnt ihr mein Hightech-Klo in meinem Hotelzimmer sehen. Ich erkläre euch die einzelnen Knöpfe von oben nach unten auf dem Foto!
· Oben links kann man die Sitzheizung ein und ausschalten. Irgendwie ist es ein verdammt komisches Gefühl, wenn man sich auf eine warme Klobrille setzt, weil das ja bei uns bedeutet, dass da vor kurzem jemand drauf war. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und es ist eigentlich ganz angenehm.
· Oben rechts ist die Anzeige des „Deodorizers“. Dieses Lämpchen zeigt an, ob das WC gerade bereit ist deinen A…. einzuparfumieren!
· Nächster Knopf: Standbyfunktion
· Regulierung des Wasserdrucks der Duschfunktion
· Bidet-Funktion: wird jeder wissen was das is oder?
· Spray-Funktion: 2 Möglichkeiten: entweder nur trockenfönen oder trockenfönen und parfumieren (siehe Knopf Oben rechts
· Stop Knopf, wenn einem die ganze Prozedur zuviel wird.
· Die Spülfunktion muss man manuell betätigen (Silbener Hebel ganz oben links) weil das ganze ja auch ohne Strom die Funktion einer Toilette erfüllen soll!
So sapperlot: Ich hoffe das war genug Erklärung für Dich, bei weiteren Fragen wende dich einfach vertrauensvoll an mich!
Gestern war ich mit zwei Arbeitskollegen in der Chinatown von Yokohama. Es ist die größte Chinatown Japans und wirklich eine andere Welt. Kaum hat man das Tor durchschritten wird man von einer Fülle von Geräuschen Gerüchen und Stimmengewirr fast erschlagen. Die Fotos zeigen ein paar Schnappschüsse von unserem Spaziergang durch die Town. Das fotografierte Schaufenster findet man beinahe in jedem asiatischen Restaurant: Die angebotenen Speisen werden in Kunststoff nachgebildet und im Schaufenster ausgestellt. Wenn man dann auf ein Gericht zeigt um es zu bestellen bekommt man es nahezu 100%-ig gleich an- und hergerichtet serviert! Übrigens: original chinesisches Essen ist doch ein bisschen anders, als das, was wir darunter glauben zu verstehen. Auswahl von gestern: Tofu in Chili (purer pürierter süßer sauscharfer Chili - aber saugeil lecker), Calamari (nicht so aufregend), Schrimps in Chilisauce (süß-scharf), Hühnerfleisch mit Gemüse (ungefähr das was wir unter chin. essen verstehen), Morchelsuppe, Entenschinken (irgenwie wie Speck, aber lange nicht so gut und viel fetter), Gekochtes Hühnerfleisch (inklusive wabbeliger Haut, soll aber eine Delikatesse sein die haut so wabbelig zu essen) und als Highlight: QUALLENTENTAKEL --> nicht so mein Fall, weil man auf einem dieser ca. 10 cm langen gummiartigen Dinger sicher 5 min. zu kauen hat. Schmecken tun sie irgendwie säuerlich. Die Anzahl der Gerichte braucht euch nicht erschrecken, es ist hier normal viele kleine Gerichte auf den Tisch zu stellen, und jeder bedient sich dann davon. Ach übrigens: Reis gibt es dort gar keinen wenn man nicht ausdrücklich ein Schälchen dazubestellt. Merksatz für heute: Reis in Japan ist fast heilig und bei fast jedem Essen dabei. Reis in China gilt als ärmlich und wird im Restaurant so gut wie nie gegessen!
Heute ist mein 3. Tag in Japan. Bis jetzt war ich schon zweimal bei meinem Kunden (Toshiba) und ich muss sagen, dass die Arbeit wirklich in Ordnung ist. Unten anstehend habe ich einige Fotos und Eindrücke von den ersten Tagen, die jeweils mit einem kleinen Kommentar versehen sind. Japan ist echt ein ziemlich cooles Land aber auch sehr anders! Vieles ist einfach nicht so wie man es erwartet. In den nächsten Tagen und Wochen kommt noch mehr Fotomaterial und noch so einige Erklärungen!
Bis bald, Sayonara,
das Brot
Das ist der Landmark Tower, neben meinem Hotel. Das höchste Gebäude Japans! Darunter liegen mehrere Ebenen von Einkaufs- und Vergnügungsvierteln. Wenn ich will brauche ich meinen Hotelkomplex nie mehr verlassen!
Japanischer Mako Donaldo. Hat teilweise auch andere Burger. Teriyaki Burger soll lecker sein, aber ich fahr ja nicht nach Japan und geh zum Mako Donaldo!
Mein Weg zur Arbeit. Irgendwie will ganz Japan in die andere Richtung. Ziemlich coole Geschichte, wenn einem 1000e Japaner am Morgen entgegenkommen. Unglaublicherweise fällt mir nach schon 2 Tagen auf: Die sehen wirklich nicht alle gleich aus!
Mein Zug zur Arbeit. Wenn ich will kann ich mit dem Teil bis Tokyo fahren, was ich auch noch machen will.
Geheimnis der Vollbeschäftigung: Am Bild seht ihr 5 japanische Arbeiter die einen kleinen Defekt bei einer Ampel reparieren. Die 2 anderen die noch zusätzlich zur Straße hin absichern habe ich nicht mehr auf das Bild bekommen!
Mein österreichischer Arbeitskollege in einem traditionellen japanischen Restaurant. 6 Bier und eine Flasche Sake später haben wir beide noch ganz anders dreingeschaut….
Unsere „Kabine“ im Restaurant. Jeweils für 2 – 4 Personen gibt es abgeschlossene Bereiche in denen man per Knopfdruck den Kellner rufen kann. Die kommen dann auch ca. 30 sec. Später.