10 März 2007

09.03.07 – Chinatown

Gestern war ich mit zwei Arbeitskollegen in der Chinatown von Yokohama. Es ist die größte Chinatown Japans und wirklich eine andere Welt. Kaum hat man das Tor durchschritten wird man von einer Fülle von Geräuschen Gerüchen und Stimmengewirr fast erschlagen. Die Fotos zeigen ein paar Schnappschüsse von unserem Spaziergang durch die Town. Das fotografierte Schaufenster findet man beinahe in jedem asiatischen Restaurant: Die angebotenen Speisen werden in Kunststoff nachgebildet und im Schaufenster ausgestellt. Wenn man dann auf ein Gericht zeigt um es zu bestellen bekommt man es nahezu 100%-ig gleich an- und hergerichtet serviert! Übrigens: original chinesisches Essen ist doch ein bisschen anders, als das, was wir darunter glauben zu verstehen. Auswahl von gestern: Tofu in Chili (purer pürierter süßer sauscharfer Chili - aber saugeil lecker), Calamari (nicht so aufregend), Schrimps in Chilisauce (süß-scharf), Hühnerfleisch mit Gemüse (ungefähr das was wir unter chin. essen verstehen), Morchelsuppe, Entenschinken (irgenwie wie Speck, aber lange nicht so gut und viel fetter), Gekochtes Hühnerfleisch (inklusive wabbeliger Haut, soll aber eine Delikatesse sein die haut so wabbelig zu essen) und als Highlight: QUALLENTENTAKEL --> nicht so mein Fall, weil man auf einem dieser ca. 10 cm langen gummiartigen Dinger sicher 5 min. zu kauen hat. Schmecken tun sie irgendwie säuerlich. Die Anzahl der Gerichte braucht euch nicht erschrecken, es ist hier normal viele kleine Gerichte auf den Tisch zu stellen, und jeder bedient sich dann davon. Ach übrigens: Reis gibt es dort gar keinen wenn man nicht ausdrücklich ein Schälchen dazubestellt. Merksatz für heute: Reis in Japan ist fast heilig und bei fast jedem Essen dabei. Reis in China gilt als ärmlich und wird im Restaurant so gut wie nie gegessen!





09 März 2007

Heute ist mein 3. Tag in Japan. Bis jetzt war ich schon zweimal bei meinem Kunden (Toshiba) und ich muss sagen, dass die Arbeit wirklich in Ordnung ist. Unten anstehend habe ich einige Fotos und Eindrücke von den ersten Tagen, die jeweils mit einem kleinen Kommentar versehen sind. Japan ist echt ein ziemlich cooles Land aber auch sehr anders! Vieles ist einfach nicht so wie man es erwartet. In den nächsten Tagen und Wochen kommt noch mehr Fotomaterial und noch so einige Erklärungen!

Bis bald, Sayonara,

das Brot

Das ist der Landmark Tower, neben meinem Hotel. Das höchste Gebäude Japans! Darunter liegen mehrere Ebenen von Einkaufs- und Vergnügungsvierteln. Wenn ich will brauche ich meinen Hotelkomplex nie mehr verlassen!


Japanischer Mako Donaldo. Hat teilweise auch andere Burger. Teriyaki Burger soll lecker sein, aber ich fahr ja nicht nach Japan und geh zum Mako Donaldo!


Blick zurück auf mein Hotel (links) dem Intercontinental Hotel (mitte) und dem Riesenrad (rechts *g*) auf meinem Weg zur Arbeit.

Mein Weg zur Arbeit. Irgendwie will ganz Japan in die andere Richtung. Ziemlich coole Geschichte, wenn einem 1000e Japaner am Morgen entgegenkommen. Unglaublicherweise fällt mir nach schon 2 Tagen auf: Die sehen wirklich nicht alle gleich aus!


Mein Zug zur Arbeit. Wenn ich will kann ich mit dem Teil bis Tokyo fahren, was ich auch noch machen will.

Erste Eindrücke von Yokohama(2)


Parkhaus. Jedes Parkhaus hat an jeder Ein- und Ausfahrt einen eigenen Parkwächter. Das waren in meinem Fall bei dem Parkhaus um das ich spaziert bin 5 Stück!

Geheimnis der Vollbeschäftigung: Am Bild seht ihr 5 japanische Arbeiter die einen kleinen Defekt bei einer Ampel reparieren. Die 2 anderen die noch zusätzlich zur Straße hin absichern habe ich nicht mehr auf das Bild bekommen!

Der erste Mazda den ich in Japan gesehen habe! Generell sind hier verdammt geile japanische Autos unterwegs. Was am meisten auffällt: Hier wird hemmungslos getunt!

Mein österreichischer Arbeitskollege in einem traditionellen japanischen Restaurant. 6 Bier und eine Flasche Sake später haben wir beide noch ganz anders dreingeschaut….

Unsere „Kabine“ im Restaurant. Jeweils für 2 – 4 Personen gibt es abgeschlossene Bereiche in denen man per Knopfdruck den Kellner rufen kann. Die kommen dann auch ca. 30 sec. Später.

Erste Eindrücke von Yokohama(1)

Mein Bett. Das zweite bleibt jetzt ja leider 1 Monat leer

Das Badezimmer (ein Teil davon). Natürlich mit der für Japaner unverzichtbaren Badewanne. Ein Foto von meinem High-Tech Klo muss ich euch noch nachreichen!


Blick aus meinem Zimmer im 15. Stock. Direkt vor dem Hotel liegt eine Art Vergnügungspark.


Blick in die andere Richtung auf die Skyline von Yokohama.


Das erste Lokal in das ich gehen wollte. War aber leider geschlossen.

07 März 2007

Konnichi wa Yokohama!

Auf Wiedersehen Kärnten


Mount Fuji!

Mein Flugzeug, das mich so brav nach Japan gebracht hat


Eine Traditionelle Japanische Toilette! (Das Bild steht nicht auf dem Kopf!)

Ich melde mich mal wieder! Und nicht nur dass, ich melde mich sogar von weit weit weit weg. Um genau zu sein aus Yokohama / Japan. Ich bin jetzt ca. 17 Stunden unterwegs, und gerade in meinem Hotel angekommen. Schaut in nächster Zeit ab und zu rein, ich werde so viel Bilder wie möglich posten (versprochen)

Sayonara,
das brot

21 Dezember 2006

Menüvorschläge

Da wir über die Weihnachtsfeiertage ganz liebe Gäste erwarten, habe ich mir in den letzten Stunden und leider auch Nächten (boahh wirklich schlecht geschlafen gestern!) Gedanken gemacht, was ich Ihnen kulinarisch so alles bieten könnte. Nach einigem hin und her bin ich dann auf 3 Erstvorschläge gekommen die Ihr unten anstehend begutachten könnt. Darunter stehen dann noch einige Alternativgerichte. Macht mir Vorschläge, welche Zusammenstellung Ihr am liebsten hättet! Das wäre wirklich eine Hilfestellung für mich!

  1. Kärntnernudelabend
    1. Vorspeise
      Hokkaido-Kokoscremesuppe mit Ingwer und Chili
    2. Hauptspeise
      Kärtnernudel mit grünem Salat
    3. Nachspeise
      hausgemachter Apfelstrudel nach „Elli – Art“

  1. Steakabend
    1. Vorspeise
      gefüllte Blätterteigtaschen mit Spinat und Schafskäse an Balsamicoreduktion und getrockneten Aromatomaten
    2. Hauptspeise
      Rumpsteaks Texas-Style (medium) mit Kroketten und Kräuterbutter. Dazu hausgemachte Tomaten-Chili Salsa
    3. Nachspeise
      hausgemachter Schokokuchen mit Schlagobers

  1. Burgerabend
    1. Vorspeise
      gefüllte Chilischoten mit Frischkäse
    2. Hauptspeise
      Burger zum selberbelegen mit Pommes frites
    3. Nachspeise
      frisches Obst (Ananas, Orangen etc…)

Natürlich sind die Menüzusammenstellungen alles nur Vorschläge. Wenn unsere Gäste (und ich hoffe unsere Gäste wissen wer gemeint ist, und freuen sich schon auf den Besuch) etwas anderes haben wollen, ist das natürlich auch kein Problem!
Als weitere Vorspeisen stehen zum Beispiel auf der Karte:
- Riesengarnelen in Knoblauchbutter mit frischem Baguette
- mit Kräuterfrischkäse gefüllte Lachsröllchen
- verschiedene gegrillte Gemüse
- scharfe Karottensuppe

Als weitere Hauptspeisen stehen folgende Gerichte zur Auswahl:
- Lasagne a la Gerd
- Penne al arrabiata
- gefüllte Hänchenbrust
- scharfes Putencurry mit Reis
- Champignonrahmgeschnetzeltes mit Schwein, Huhn oder Pute
- hausgemachte Pizza

Auf der Nachspeisenfront gibt’s außerdem noch das:
- Tiramisu
- Kekse
- einfach mal Elli fragen, die ist unsere Nachspeisengöttin!

So das war’s soweit von mir, dem Brot. Ich hoffe Ihr habt ein wenig Hunger bekommen, und nicht vergessen, postet mir Vorschläge, welches eure perfekte Menüzusammenstellung aus den angebotenen Gerichten wäre!

Bis bald,

das Brot

20 Dezember 2006

(Fast) kein Schnee in Kärnten!

An alle Blog - Leser, die in nächster Zeit Kärnten besuchen wollen, um schizufahren.
Es liegt leider fast kein Schnee bei uns. Unser direkt-vor-der-Haustüre-Berd, das Dreiländereck verkündet zwar großspurig am 25.Dezember starten zu wollen, allerdings frage ich mich mit welchem Schnee, und wenn wirklich auf wieviel Prozent der Pisten, also wahrscheinlich zum Vergessen. Das Naßfeld, eines der wirklich geilsten Schigebiete, hat zwar schon offen, aber auch nur mit Kunstschnee und auf ca. 50% der Pisten. Also auch kein Hochgenuss. Na ja, vielleicht wird's ja noch was, und wenn nicht dann eben nicht.
Wenns noch wilder wird, schreibe ich euch damit Ihr eure Schisachen mitnehmen könnt!

lg
das Brot

07 Dezember 2006

Keine Updates in letzter Zeit


Sorry an alle, die regelmäßig meinen Blogg öffnen, und dann enttäuscht feststellen müssen, dass wiedereinmal kein Update gemacht wurde. In letzter Zeit habe ich aber einfach viel zu viel im privaten und beruflichen Bereich zu tun gehabt (von Problemen mit dem Finanzamt angefangen bis hin zu nicht-funktionierender Software bei einem Kernkunden in Amerika), dass ich nicht die Muße hatte, einen Blogg zu erstellen. Vielleicht folgt an diesem verlängerten Wochenende (wenn es denn eines für mich wird, so ich nicht arbeiten muss) ein Update!

Bis bald,
das Brot

28 November 2006

Feuertaufe bestanden

Aufmerksame Bloggleser - heißt das jetzt eigentlich Blogg oder Blog. Irgendwie kennt sich da niemand so richtig aus, und mein Word 2003 findet sowieso beide Varianten falsch! – Also noch mal: Aufmerksame Bloggleser werden ja schon längst wissen, dass unser Gästezimmer in neuem und vor allem Rückenschonendem Glanz erstrahlt. Um unsere neue Schlafgelegenheit einer Feuertaufe zu unterziehen, veranstalteten Elli und ich am vergangenen Samstag ein gemütliches Lasagneessen inklusive Bier- und Wodkatrinken. Das größte für mich war es eindeutig diese riesige Lasagne zuzubereiten. Exklusive der Backform hatte diese eine Masse von ca. dreieinhalb Kilo. Aber wie wir alle wissen: Size does not matter! Sie war auch noch lecker. So war jedenfalls der einhellige Kommentar unserer Gäste. Nach einigen lustigen Stunden unterzogen dann Alexander und Babsi mit Lasagne, Bier und Wodkagefüllten Bäuchen der Couch einem ausgiebigen Schlaftest. Die Aussagen am nächsten Morgen lassen für unsere Gäste nur das Beste hoffen. Die Couch wurde aufs herzlichste gelobt! Also alle die Lasagne und guten Schlaf mögen sind in der Casa de Stadler é Sarnitz aufs herzlichste Willkommen!

Bis bald, ciao

Das Brot

23 November 2006

Geschafft!

Heute Nachmittag habe ich unseren Firmeninternen Englisch Test gemacht. Genauer gesagt habe ich den Gold-Level Test absolviert. Und was soll ich sagen? Ohne fremde Hilfe habe ich ihn bestanden. Damit bin ich nun einer der wenigen Auserwählten die mit internen Englischhilfsprogrammen und dergleichen nicht belästigt werden!
Lucky me!

Best regards,
das Brot

21 November 2006

All about the Christkind

Although it is very hard to get one picture of the Christkind I finally managed it to get one. For sure the Christkind can appear in different figures. I found two possible examples how the Christkind could possible visit you at your home.

  • That’s the way the Christkind will appear in my home. On this picture the only reason for the many clothes is that it was very cold outside this evening. After she is in the flat or house she gives you your presents just with underwear and crown on her body!



  • That’s the way the Christkind could appear for most of the girls and also for some guys. But I think this picture will not convince you to switch over from Santa!


That’s it. That is all I know about our Christkind. I hope all Austro-Americans will be satisfied that they get their presents served by the Cristkind and not from Santa-Claus!

With Christmassy greetings,
das Brot

20 November 2006

Touristen

Touristen sind ein blödes Volk! Ich bin manchmal ein Tourist. Auch wenn ich schon oft in Wien war, ab und zu laufe ich noch immer wie ein durchschnittlich begabter Japaner durch unsere Bundeshauptstadt. Bei meinem jetzigen Besuch war es mal wieder soweit.

  • Besuch im Figlmüller, Wiens angeblich bestes und wahrscheinlich auch teuerstes Schnitzel zu kosten. Teuer war’s wirklich, aber auch wirklich gut. Also kann ich dafür eine Empfehlung abgeben.
  • Besuch in einer Starbucks-Filiale. Dort soll es angeblich richtig guten Kaffee geben. 3 Euro und 40 Eurocent für einen kleinen Cafè-Latte gezahlt. Geschmacklich war er zwar wirklich ok, aber ganz sicher kein dreieurovierzigcent Geschmack. Dafür also keine Empfehlung. Da hole ich mir, wenn ich Kaffee aus einem Pappbecher will, lieber einen in der nächsten McD Filiale.
  • Besuch im Kaffeehaus der Wiener Hofburg. Super Sachertorte, super Kaffee. Erkenntnis: Auch eine Super Sachertorte mit Schlag ist keine 5 (!!FUENF!!) Euro wert. Also auch dafür keine Empfehlung. Witziges Detail am Rande: Zirka 10 Kinder feierten dort zu der Zeit original einen Kindergeburtstag mit Frankfurter-Würstel und Pommes Frites! Ehrlich gesagt war es das Geld dann doch wert. Wo kann man ansonsten Snobistische Hofburg Kaffeehaus Besucher beim Naserümpfen uns sich über Kindergeschrei Echofieren sehen.
  • Besuch am Christkindlmarkt in Schönbrunn. Guter Glühwein und guter Punsch zu normalen Preisen. Besonderes Zuckerl für uns: Wir durften beobachten, wie unser Noch-Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel dort hinter einer für Ihn aus einer Schnur errichteten Absperrung seinen Glühwein geschlürft hat. Das Tolle daran war aber, dass sich keine Sau für ihn interessiert hat. Außer seinen bezahlten Arschkriechern natürlich. Also dafür kann ich wieder eine Empfehlung abgeben.
  • Zur Nächtigung kann ich sagen, dass wir ein mit mindestens 3 Sternen dekoriertes Gästehaus gefunden haben. Verkehrsgünstig in der Nähe der U1 gelegen. Wir werden dort immer wieder nächtigen. Besonders zu empfehlen ist die dortige Amerika-Suite und das kontinentale Frühstücksbuffet.

Wien ist noch immer eine Reise wert, und für mich sind noch genügend Touristenfallen für noch viele weitere Besuche übrig.
Also dann Wien, bis bald

dein Brot.

16 November 2006

Träum Schön mein Kleines!

Hotel Stadler-Sarnitz erstrahlt in neuem Glanz. Ja, richtig gelesen. Alle gequälten Seelen, oder vielmehr Rücken, die den Schlafkomfort unserer altehrwürdigen schwarzen Kunstledercouch schon erlitten haben, können aufatmen. Es gibt eine neue. Diesmal in rot. Irgendwie hab ich es aber auch mit Roten Sachen! Die neue ist nach neuesten ergonomischen und komforttechnischen Erkenntnissen ausgewählt worden. Auf jeden Fall verspricht Sie himmlischen Schlafgenuss in jeder Lage. Die Renovierungsarbeiten an unserem Gästezimmer dürften Anfang Dezember abgeschlossen sein. Also gerade noch rechtzeitig zur Hauptsaison. Aus wirtschaftlichen Gründen wird aber leider auch eine leichte Preiserhöhung mit dieser Änderung einhergehen. Das heißt im Klartext: Wir werden versuchen unsere Gäste noch um 15% besser zu betreuen und versorgen als wir es bisher getan haben. Wir freuen uns auf euren zahlreichen Besuch. Weil, nicht vergessen: Kärnten is lei ans!

Mit gästeerwartungsvollen Grüßen,

das Brot

08 November 2006

Neuer Stern am Blogg Himmel

Achtung an alle Leser dieses Blogg's! Ihr dürft mir untreu werden! So ganz offiziell. Offene Partnerschaft mäßig sozusagen. Es gibt einen neuen Blogg zu lesen. Der Blogg von Super-Slimak oder auch Superschnecke genannt! Finden tut ihr den unter der Adresse:

Super Schnecke
Internetstraße 192.168.255.xxx Apartement b
00001 Weltweit

oder unter: http://superschnecke.blogspot.com/

Viel Spaß beim Lesen!

06 November 2006

Fotos Tag 4 - 6 von unserer Reise

Tag4: Altstadt von Warschau

Tag5: Tschenki Stiege in Warschauer Cafe

Tag6: Heimfahrt nach Wien


Tag6: Juhuuu, endlich zuhause!

Lustige Geschichte zum Abschluss: Ich und der nette Junge Mann, der auf dem vorletzten Foto zu sehen ist hatten eine sehr sehr coole Begegnung an einem unserer Abende in Warschau. Weil Peter, und nur Peter, an diesem Abend uuuuunbedingt Bier trinken wollte, habe ich aus Solidarität mitgemacht. Nachdem unsere Biertrinkerei erledigt war, und wir eigentlich nur noch auf den Bus warten wollten um nach Hause zu fahren, meldete sich bei uns beiden eine Anfangs recht leise aber immer lauter werdende, gegen Ende hin brüllende Stimme endlich auf's Klo gehen zu wollen! Da wir ja echte Männer sind, und tschenki obendrein, praktizierten wir Freinaturpinkeln. Mitten in Warschau. Jawoll, richtig harte Hunde sind wir, oder Bergmenschen. Leider wurden wir entdeckt und mussten flüchten. So richtig schnell meine ich mit Beine in die Hand nehmen und so weiter. Gottseidank. Weil ohne flüchten hätten wir unseren Bus verpasst! Ja ja wozu pinkeln gut sein kann!

Spezielle Bilderwünsche werden gerne entgegengenommen!

Jestem das Brot!

Fotos unserer Reise

Tag1: Die "Hexe" die wir auf der Halloweenparty getroffen haben

Tag1: Der gar furchtbare Graf Dracula

Tag2: Thank's God it's Friday!

Tag3: Blick vom Palast der Republik

Tag3: Foto aus dem Warschauer Schloss (coole Hütte!)

No Taco Bell in Warszawa

Wir sind zurück! Zurück aus dem Osten. Genauer gesagt aus Polen. Noch genauer gesagt aus Warschau. Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht einer aufregenden, lustigen, interessanten und sehr sehr kalten Reise.

Tag 1: Anreise nach Wien
Am Halloween-Tag fand die Anreise nach Wien statt. Nach einer anstrengenden Zugfahrt und anschließender langer Taxisuche (großen Dank an das Taxiunternehmen Martina & Martin die uns zum wiederholten Male durch die Bundeshauptstadt kutschierten) fand in den neuen Gemächern von Kathi und Matt eine Halloween Party statt. Auf dieser Party durfte Pippi und ich (I’m a cool American Skater-Boy) einen Dracula, eine Hexe und 6 Gäste die als Wiener verkleidet waren (echt gruselig) kennenlernen. Weit nachdem es die Geisterstunde geschlagen hatte, schlug es auch bei uns 13 und wir gingen schlafen.

Tag 2: Wien und Anreise nach Warschau
Am nächsten Tag ging es ausgeschlafen und Amerikanisch frisch gestärkt (Muffins, Erdnussbutter etc….) rein in die Großstadt. Nachdem wir merken mussten, dass alle 15 Schließfächer am Wiener Südbahnhof (Gratulation an die ÖBB!) schon belegt waren, mussten wir wohl oder übel unsere Tour inklusive Gepäck (geschätzte 1476 kg) fortsetzen. Dies schränkte unsere Bewegungsfreiheit natürlich schon ziemlich ein. Nichts desto trotz schafften wir es uns bis zu einem TGIF (Thanks God it’s Friday) durchzukämpfen. Dort haben wir aber so was von Amerikanisch gegessen. Amerikanischer geht’s nicht mehr. Okay, vielleicht hätte ich kein Australisches Fosters trinken sollen, aber ansonsten wirklich 100% Stars and Stripes! Nach dem Essen trafen wir unsere zwei Reiseleiter am Südbahnhof, und verabschiedeten uns von unseren bis dato Reiseleitern Kathi und Matt (You did a really good job -> thanks a lot!). Zusammen mit Magdame Butterfly und Sapperlott ging es auf in Richtung Warschau! Angekommen sind wir dort spät in der Nacht. Tollerweise wurden wir dort gleich von Magdalenas Familie abgeholt, die uns zu unserem Quartier brachte. Danach schlafen. Endlich.

Tag 3: Warschau
Vormittag sahen wir den Palast der Republik. Ein wunderbarer Otis-Lift brachte uns hinauf und meine Knie zum zittern (Scheiß Höhenangst!). Der Blick den man von dort oben allerdings auf Warschau hat, der ist wirklich sehr sehr lässig. Nachdem Magda ihren Banküberfall (oder so was ähnliches auf jeden Fall etwas, dass mit einer Bank zu tun hatte) erledigt hatte, bewegten wir uns in Richtung Altstadt. Dort angekommen und gestärkt von einigen Pirogies (Magda wir mich jetzt umbringen wollen, ich weiß aber nicht mehr ganz genau wie diese leckeren gefüllten Nudeln hießen), tankten wir eine große Portion Kultur. Wir sahen uns den Königspalast an. Und ich darf sagen, die können Paläste bauen die Polen! Am Abend besuchten wir Magdalenas Nichten. Die bekamen ein Tomptlalalek geschenkt oder so. Danach lecker Polnisch essen gehen. Endlich war es soweit. Ich bekam das erste Mal Bortsch zum Essen. Lecker Sache das Ganze. Peter findet das nicht, aber was weiß schon Peter! Danach Überfall auf einen Alkoholshop und Bier und Kartenspielen in unserem Appartement.

Tag 4: Warschau (noch immer keinen Taco Bell gefunden)
Der Plan für diesen Tag war es, endlich einen Taco Bell zu finden. Um Matt ein Foto von mir und einem Cheesy Gordita Crunch zu liefern. Gestartet haben wir die Suche in der Altstadt von Warschau. Das ist der Teil, der nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder 1 zu 1 aufgebaut wurde. Dieser Teil von Warschau ist wirklich sehenswert. Im Dom haben wir auch nachgesehen. Auch kein Taco Bell. Dann haben wir in einem Ehemaligen Kirchenturm oder so ähnlich nachgesehen. Zwar kein Taco Bell, aber dafür lecker Frühstück. Nach der erfolglosen Suche in der Altstadt setzten wir selbige in der größten Markthalle Europas (laut Peter’s Aussage!) fort. Wir fanden zwar keine Tortillas, aber dafür Shals, Mützen, Ohrwärmer und überhaupt alles was man kaufen kann. Überschwemmt von Eindrücken und leer im Magen gingen wir Mittagessen. Um 16 Uhr! Auf der Suche nach einem Restaurant für’s Abendessen blieben wir bei mehreren Bier hängen und beendeten den Tag leicht angesäuselt und gut gelaunt in den späten Abendstunden.

Tag 5: Warschau und Magdalenas Familie
Nachdem Magdalena („die Fleißige) das Haus schon um grob geschätzt 3 Uhr früh (ok vielleicht auch ein bissi später) verlies waren wir alleine. Alleine in der großen Fremden Stadt. Nach einer aufregenden Fahrt in die Stadt (das wird sicher der richtige Bus sein!) trafen wir unsere Reiseleiterin in der Stadt. Danach kurzes Frühstück und ausgedehnter Shoppingbummel in der Stadt. Und dann kam es. Das groß angekündigte Essen bei Magdas Familie. Bewaffnet mit großem Blumenstrauß und noch größerem Hunger machten wir uns auf den Weg zur Wohnung. Dort empfingen uns recht stürmisch eine Dobermann Frau und eine andere kleine Promenadenmischung. Danach durften wir die Familie kennen lernen. Alles nette Leute das. Und zu dem Vorurteil, dass es in Polen immer so viel Wodka zu den Speisen gibt: es ist keines! Mehrere Wodkas und absolut fantastischen Essen später verließen wir satt, müde und angetrunken (zumindest ich) die Wohnung und fuhren zurück in unser Appartement. Der nächste Tag sollte lang genug werden.

Tag 6: Warschau – Wien – Villach
04:30 Uhr aufstehen. Boahhhhhhhh! Danach weiß ich nicht mehr so viel, aber irgendwie sind wir gegen 05:10 Uhr oder so im Auto von Magdalenas Vater gesessen. 30 Minuten abenteuerliche Fahrt durch das frisch verschneite Warschau später waren wir am Zentralbahnhof. Kurze Zeit später saßen wir im Zug. Wahrscheinlich sogar im einzigen vollen 6er Abteil im Zug. Weitere siebeneinhalb Stunden später Ankunft in Wien. Abschied von unseren Reiseleitern (vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen Dank an Magdalena und Peter!). Kurzes Essen im Bahnhofsrestaurant. Zugfahrt nach Villach. Weitere vierdreiviertel Stunden später Ankunft in Villach. 20:10 Uhr aufsperren der Wohnung. Geschafft! Nach einem anstrengenden 16 Stunden Tag (davon über 12 Stunden reine Fahrtzeit) waren wir zuhause! Nichts mehr machen, nur noch faulenzen! FALSCH GEDACHT! Kurzer Blick in Badezimmer: Wasser! Türe aufgequollen und kaputt, Boden überschwemmt! Zum Glück hat Elli die Hauptleitung von unserer Abfahrt abgedreht, und so hielt sich der Schaden in Grenzen. (Schätzungsweise 5 – 10 Liter Wasser) Der Türe hat’s gereicht! Nachdem wir das Wasser aufgewischt hatten konnten wir endlich die Koffer auspacken. Und, ein Unglück kommt selten allein: Die gekaufte Seife hatte sich ein wenig breiter gemacht, als es Ihr die Flasche eigentlich zugestehen wollte, und einige Dinge gleich einmal großzügig eingeseift. Wurscht. Nix war kaputt. Alles kann man waschen. Weitere 2 Stunden später erschöpft aber glücklich eingeschlafen!

Fazit:
* Warschau ist wirklich eine Reise wert
* Meine Jacke ist nicht Warschau tauglich
* Magdalena kann wirklich Polnisch
* Peter kann fast nix Polnisch
* Polnisches essen ist wirklich lecker
* Polnischer Wodka auch
* Elli ist schön
* 4er Schnapsen macht auch noch nach 3 Stunden Spaß

Mitbringsel:
* 1 Schmuckschatulle
* 1 Weihnachtsgeschenk für meinen Beistand
* 1 Schachbrett
* Diverse Kosmetikartikel
* Günstige Schmerzmittel
* Coole Brieftasche
* Coole Mütze für Elli
* Lässige Eindrücke
* Einige Worte Polnisch
* Geschätzte 5 Kilo mehr

Alles in allem eine wirklich gelungene und echt tschenki Reise. Ich weiß was tschenki heißt. Elli heißt ab und zu slimak und ich mjs mysz. Die verschmußte Blonde aus unserem Abteil wurde tatsächlich von Ihrem richtigen Ehemann am Bahnof abgeholt! Ehrlich jetz!
Vielen Dank an alle, die uns begleitet, bekocht, untergebracht und unterhalten haben. Speziellen Dank an die Magdame Butterfly die unendlich geduldig alle unsere Fragen ins Polnische übersetzt, oder für uns vom Polnischen ins Deutsche übersetzt hat.

Jestem das Brot

PS: Bilder zu den einzelnen Tagen werden heute am Abend seperat gepostet!

25 Oktober 2006

Urlaub!

Hallo Freunde des gepflegten Gebäcks!
Heute ist der 25.Oktober d.h: morgen is frei! Ich bin vom 26. bis 29. Oktober (Achtung: Ende der Sommerzeit -> 1 Stunde mehr zum schlafen) in Kroatien! Derweil wirds wahrscheinlich keine Posts geben. Aber ein betrunkenes Brot wahrscheinlich! Burschenschaftsausflug und so! Und wer meinen heroischen Einsatz am Gaul auf'm St.Pauler Kirchtag gesehen hat, der wird mir ein paar Tage Erholung sicher zusprechen!
Ich wünsche euch allen zumindest einen schönen Feiertag, manchen sogar ein richtig lang verlängertes Wochenende und freue mich euch am Montag oder Dienstag mit Bildern und Reiseberichten aus Kroatien neidisch zu machen!

Bis bald,
das Brot

Dahin geht die Reise! (Rabac - Istrien)

24 Oktober 2006

Auf Wiedersehen kleiner weißer Freund!

Jetz isses passiert. Sie hat es getan. Viele meiner geschätzten Blog Leser werden den kleinen weißen schüchternen Kerl noch in guter Erinnerung haben. Über viele Jahre hinweg war er ein treuer, na ja meistens treuer, Weggefährte auf vielen vielen Kilometern. Erstaunlich wie der kleine Kerl die ganzen Strapazen weggesteckt hat. Nichteinmal ein Mutwilliger Zerstörungsversuch von Elli konnte ihm den Garaus machen. Trotzdem oder gerade deswegen wurde er gestern verkauft. Wie ein Stück Fleisch! Nur das an dem Ding gar kein Fleisch dran ist. Ja er stand nichteinmal gut im Futter wie wir Motorfetischisten sagen würden. Aber eines muss man dem kleinen Scheißer lassen: Er hat sich nochmal richtig teuer gemacht. Er kommt in gute Hände wenigstens. Angeblich zu einer "Freundin von einem Mechaniker der dieses Auto für sie kauft" Familie. Mach's gut kleiner Freund! Wir wünschen Dir noch einige schöne Jahre und viele viele Kilometer!

Auf Wiedersehen (vielleicht)
das Brot

23 Oktober 2006

Gratulations Blogg

Meine allerknuschprigsten und besten Glückwünsche an die Frau Magister Gottsch! Wer diese junge, hübsche, eloquente und offenbar auch intelligente (trotz der Haarfarbe) Frau nicht kennt, der hat was verpasst. Is wirklich a super Schwägerin diese Frau Magister. Jawollja! Verheiratet, neue Wohnung, mit dem Studium fertig: Da wird selbst das dunkelste Vollkornbrot blaß vor Neid! Also: Sollte euch eine junge, hübsche, eloquente und offenbar auch intelligente (trotz der Haarfarbe) aussehnde Frau in Wien begegnen: Einfach auf Verdacht zum Magister gratulieren! Mit a bissl Glück is ja die Frau Magister auch dabei!

Bis bald,
das Brot

20 Oktober 2006

Fast geschafft!

Freitag is, die Woche is fast vorüber,
an diesem Tag stellt man fest immer wieder,
dass jeder diesen Tag scheint zu mögen,
wer jetzt sagt nein, der tut lögen!

Leider ist es, weil so ist's Brauch,
das Wochenende bald vorbei wieder auch!
Freitag, Samstag, Sonntag dann schon wieder
ist die Entspannung auch vorieber!

Ich wünsche schöne Tage euch allen,
nit so viel trinken sonst müsst Ihr lallen!
Und wer glaubt er muss über mein Gedicht lachen,
den werd ich am Montag dann tot machen!

Schönes Wochenende euch allen,
das Brot

19 Oktober 2006

GEFUNDEN

Heute morgen hatte ich ein mail in meiner Inbox! Ein amerikanischer Mitarbeiter hat einen Software Bug gefunden! In meiner Software! Routiniert wie ich nunmal schon bin als Entwickler war meine erste Reaktion natürlich: "Das kann nicht sein, höchstwahrscheinlich ein Bedienungsfehler!" Oder eine Wasserader oder böse kosmische Strahlen, aber sicher nicht mein Code! Jetzt, nach 9 Stunden suchen, fluchen, verzweifeln und weinen habe ich diesen kleinen gemeinen bösen verstecken Bug gefunden. Das war ein listiges kleines Mistdingens dieser Käfer! Trotzdem war es nicht meine Schuld! War alter Code, nicht von mir geschrieben! Programmiererherz was willst du mehr? "Mehr Geld du TROTTEL!"

Mit herzlichen Grüßen,
das Brot

18 Oktober 2006

Kurzes Update

Blogg's werden faul. Aus irgendeinem Grund findet man im Laufe der Zeit keine, oder keine seiner eigenen Meinung nach veröffentlichungswürdigen Themen mehr, über die man schreiben wollte. Dabei gäbe es einiges zu schreiben. Also werde ich euch mit meinen erlebten Banalitäten bombardieren.
Am Freitag war ich mit Elli und ein paar Freunden kegeln. Kegeln ist ein echt unterschätzter Spaß! Klingt zwar wie Pensionistenvereinbeschäftigung ist aber in Wirklichkeit richtig kommunikativ, sportlich und lustig! Sollten sich mal wieder welche meiner Leser nach Kärnten verirren, ist das wirklich ein heißer Tipp kegeln zu gehen!
Samstag war auskurieren angesagt. Quasi den Muskelkater vom Kegelvortag bewältigen. Komischerweise hatte ich den Muskelkater im Kopf. Und was für einen Muskelkater! Vielleicht sogar ohne Muskel!
Sonntag haben Elli und ich die Wohnung aufgeräumt. Eigentlich schon mehr renovieren wie aufräumen. Irgendwie haben wir es 3 Wochen hindurch geschafft gerade mal das nötigste zu erledigen, und dabei ist halt einiges liegen geblieben. ABER: Nach getaner Arbeit waren wir sehr stolz auf uns, und haben den Rest des Sonntages mit Essen und gutem Wein auf der Couch verbracht! Herrlich.
@sapperlott: Vielen Dank für das Gedicht! Das Gedicht ist echt ein Gedicht lieber sapperlott!

Mit lieben Grüßen und bis bald:
das Brot

13 Oktober 2006

Düringer, ab4,99

Kabarett von Düringer.
Gestern war ich mit Elli im Villacher Congress Center, um mir das neue Programm von Roland Düringer anzuschaun. Beste Unterhaltung und 2 Stunden Lachgarantie schon ab 4,99€! Das stand auf den Flugblättern, die jenen einer großen Elektronikkette mit dem Namen der einer anderen Bezeichnung für Weltall entspricht, sehr sehr ähnlich waren. Abgebildet in diesem Prospekt war vorallem Roland Düringer und großspurige Werbebotschaften, wie lustig das dann denn nicht so alles sein werden würde! Düringer kam auf die Bühne und begann zu performen. Nach 2 Minuten war dann aber der dürftige Kabarettauftritt schon wieder vorbei, und er entschuldigte sich beim Publikum für das Scheiß Programm das er zu bieten hat. Als Grund dafür nannte er Angst. Er sein von Paranoia gequält. Schuld: Die Konsumgesellschaft. Jeden Tag diese Scheiß Prospekte usw.... Schon da hätte mir das Prospekt, aufmerksame Leser werden wissen welche ich meine -> die Prospekte die auf den Stühlen auslagen, wieder ins Hirn kommen müssen. Tat es aber nicht. Was folgte war eine technisch spektakuläre, Comedymäßig auf mittlerem Niveau bewegende eineinhalbstündige Geißelung der ach so bößen und gemeinen Konsumgesellschaft. Pause.
Danach: Auftritt Düringer in anderer Verkleidung als Luis DeVille. Der in dem ca. 45 minütigen 2. Teil versuchte eine Firma zu Gründen, die perfekte Menschen schafft. (Perfect People for a Perfect World) Nicht wirklich witzig, langatmig und, für mich, absolut zu Moralapostelisch. Aber wurscht, über Geschmack lässt sich ja streiten. Die Kernaussage des gesamten Programmes, indem Düringer auch durchaus kritisch seine eigene Marke Düringer beleuchtete, war folgende: Wir glauben alle Individuen zu sein, die ein individuelles Leben leben. In Wirklichkeit sind wir aber nur eine träges Kollektiv, dass das Leben lebt welches die großen Konzerne wollen das wir leben. Eure Meinung, stimmt's?

Mit neugierigen Grüßen,
das Brot

12 Oktober 2006

Der Gewinner steht fest!

Nach stundenlangen zermürbenden Überlegungen steht der Gewinner des "Wer macht den besten Vorschlag für die inzwischenzeit der Ankunft in Wien und Abfahrt nach Warschau Periode" fest. Unter den Unzähligen Einsendungen wusste mir der Vorschlag einer gewissen crazydaisy am besten zu Gefallen. Also steht damit fest, dass uns eine Brötchen- äh Familienparty in den Gemäuern von crazydaisy und Matthew erwartet. Die Gewinnerin darf sich somit auch offiziell auf einen Preis freuen, der bei der Party übergeben werden wird! Ich möchte mich bei allen anderen, die einen Vorschlag eingebracht haben, recht herzlich bedanken, und hoffe, dass ihr nicht allzu entäuscht seid, dass ihr nicht gewonnen habt.
@crazydaisy: Herzlichen Glückwunsch!

Bis bald in Wien!
das Brot

11 Oktober 2006

Fremdenführer


Hallo meine Wiener Blogg Leserinnen und Leser! Das Brot kommt nach Wien! Ja ihr habt richtig gehört! Ich bitte euch aber jetzt nicht in euphorische Panik auszubrechen!
Am 31 Okt in den Abendstunden werden wir in Wien eintreffen, um dann am nächsten Tag nach unsere Reise nach Warschau anzutreten. Das heißt für euch mindestens 12 Stunden die durchorganisiert werden wollen! Für Vorschläge in humoristischer, kulinarischer und geistiger Hinsicht bin ich immer Willkommen! Der beste Vorschlag gewinnt, und wird ausgeführt. Ok, einen kleinen Preis für den "am besten Vorschlag Vorschläger" werd ich mir auch noch überlegen. Damit ihr motivierter seit beim denken!



Bis bald meine kleinen Hauptstadtfreunde,

das Brot

09 Oktober 2006

Faules Wochenende

Herrlich sowas.
Richtig schön faul, träge und unproduktiv. Das war mein Wochenende. Freitag nach der Arbeit war ich gemeinsam mit meiner Liebsten und einem Arbeitskollegen auf ein gemütliches Feierabend Bier in der Innenstadt von Villach. Richtig gemütlich in einem, anscheinend vor kurzem eröffneten (?), Hirter Lokal sitzen, quatschen und 1270er trinken. Das is so ein Spezialbier von Hirter. So a bissl dunkel und a bissl herber als ein Märzen. Aber wirklich lecker. Danach waren wir noch auf ein Villacher Bier in Villach, weil Ordnung muss sein, und, von da an ohne Arbeitskollegen, auf ein Guiness im Irish Pub. Leider ist dort ein Fernseher gelaufen, und so musste ich das großartige Fußballevent Liechtenstein-Österreich ansehen. Österreich hat gewonnen! Obwohl Liechtenstein Heimvorteil hatte. Das muss ihnen erst mal jemand nachmachen unseren Starkickern. Dann waren wir noch in einer bisher absolut unentdeckten Spanischen Tappas Bar in Villach. Auch ganz gemütlich. Schafiger Schafskäse, olivige Oliven und scharfe Pfefferoni. So wie es sich gehört! So perfekte Freitage wünscht man sich doch oder?
Ach ja, an alle Exil-Kärntner: Morgen ist 10.Oktober! Eh wissen!

06 Oktober 2006

Ein Männlein steht im Walde...

Gestern habe ich die Aufgabe gehabt, eine Feuerwehrschulung abzuhalten. Da der Ort der Schulung von meinem Wohnort 15km entfernt liegt, musste ich diese Strecke natürlich mit dem Auto zurücklegen. Also hin 15 zurück 15 = 30km Anfahrt. Schulungen ohne Beamer und Laptop sind natürlich nix. Deswegen: Laptop besorgen, Beamer besorgen = weitere 20km. Nachdem ich also den Schulungsraum mit all dem technischen Equipment hergerichtet hatte begann das warten auf meine Schäfchen die von mir eine Einweisung erhalten sollten. Nach ca. 1 Stunde hab ich wieder zusammengeräumt. Keiner gekommen. Auch ok, bis auf die 50 sinnlosen Kilometer, das vorbereiten der Schulung und zwei Stunden die ich besser und viel viel Lieber mit Elli verbracht hätte. Arschlöcher blöde, die! Eigentlich sollts mir wurscht sein. Isses aber nicht. In Wirklichkeit regt es mich sogar total auf.
Ich google jetzt noch schnell nach einem schönen Bild von St.Paul und stell das hier rein. Überhaupt is ja schon fast wieder Wochenende! Ein entspanntes selbiges wünsch ich euch allen!

Bis bald,
das Brot

Das isser: St.Paul!

05 Oktober 2006

Ing.

Etwas, dass es wahrscheinlich nur mehr in Österreich gibt: Ingenieur! Seit 01.10.2006 habe ich 3 Jahre berufspraxis in meinem schulischen fachspezifischen Gebiet, und bin daher berechtigt, den Amtstitel Ingenieur anzusuchen und, sollte das Ansuchen bewilligt werden, auch zu tragen. Irgendwie witzig. Bringen tut er nix, kosten tut er wohl, ansuchen tun ihn die meisten. Ich glaube ich werde ihn auch ansuchen. Denn wie sagt man so schön: "Man weiß nie wozu das nocheinmal gut sein könnte!"
Also dann mit krustigengrüßen

Ing. das Brot (bald jedenfalls!)

Untenstehend: Das ist das erste Bild das man findet, wenn man nach dem Begriff Ingenieur googelt! Irgendwie passend oder?

03 Oktober 2006

Ende Gelände!

In knapp 7 Stunden geht eine 7 Jahre dauernde Serie zu Ende.
Seit 1999 war ich jedes Jahr Besucher des Oktoberfestes in München. Heuer war ich das leider nicht. Irgendwie ist es sich halt nicht ausgegangen. Ich könnte auch auf die mangelnde Unterstützung meiner Freunde verweisen, denen meist immer ich der Motivator für unsere Oktoberfestbesuche sein musste. Sehr viele werden nicht verstehen, was einen jedes Jahr auf's neue in das Gedränge eines solchen Riesen-Volksfestest treibt. Erklären kann ich es auch nicht, höchstens jedem einen Besuch an's Herz legen.
Kleiner Insidertipp: Die Zuschauerzahlen sind am Oktoberfest von Jahr zu Jahr gestiegen. Daher empfehle ich allen Oktoberfestneulingen möglichst einen Besuch des Festes von an den Tagen von Montag bis Donnerstag. Da ist zwar viel los, aber man kann sich noch einen Platz aussuchen, und auch einen Zeltwechsel machen wenn man den will.
Gestern hab ich beim Blick auf eine Oktoberfestwebcam am heimischen Computer so traurig geschaut, dass die wunderbare Superschnecke mir sogar einen sofortigen Aufbruch gen München angeboten und an's Herz gelegt hat. Wunderbare wunderbare Frau kann man da nur sagen. Überhaupt brauch ich ja nicht kindisch sein, und glabuen, dass ich irgendwem abgehe nur weil ich mal ein Jahr nicht nach München auf'd Wiesn gfahrn bin.
Als Ausgleich, quasi aus therapeutischen Gründen, werde ich mit Elli im Spätherbst München besuchen. Und die Allianz-Arena um ein Spiel von 1860 München zu schaun. Eine echt wunderbare Frau oder? Bei der Gelegenheit werden wir auch gleich in Rosenheim vorbeischaun. Wir besuchen da die Designerin/Schneiderin von Elli's Hochzeitstracht bzw. -kleid. Ich darf ja nicht wissen was es wird -> Bräutigam und so. Wird sicher auch sehr lustig. Vorallem weil ich Elli endlich mal meine Lieblingsstadt München vorstellen darf. Bin mal gespannt wie gut meine Reiseführerischen Qualitäten in der Bayrischen Landeshauptstadt noch sind.

das Brot
auf bayrisch auch gerne mal: die Bretze!
Also dann: Ozapft is, oans zwoa gsuffa!

02 Oktober 2006

Puda-Rosa Ranch

Wer sich noch an den filmischen Erguss „Der Schuh des Manitu“ von Michael „Bully“ Herbig erinnert, der erinnert sich sicher auch noch an die Ranch von Aberhatschi’s (schwulen) Bruder. Und da Wilder Westen und Pferde und Indianer irgendwie zusammengehören, heißt von nun an jeder Reiterhof den ich und mein Stamm so kennenlernen Puda-Rosa Ranch. Und eben auf dieser Puda-Rosa Ranch in Hadersdorf haben wir am Samstag Fußball gespielt. Dort wo normalerweiße die Pferde stampfen. Eine Mordsgaudi mit vielen unergeizigen und fairen Mannschaften, und noch mehr begeisterten, von geistigen Getränken animierten Zuschauern. Herrlich. Fußballgespielt wurde auch noch. Die Mannschaft, oder vielmehr Frauschaft, um Elli und ihr Pony wurde neunter. Natürlich mussten sie ohne Elli ihr Pony auskommen, da an diesem Tag sämtliches Hufgetier verboten war. Ich wurde mit meiner Mannschaft, Puda Rosa 1 alias Feuerwehr St.Paul Altherren, vierter. Mein Bruder wurde mit Puda Rosa 2 alias Feuerwehr St.Paul junioren erster. So ein Tag ist wirklich jedem zu empfehlen. Natur, Fußball, Bier und Gulasch. Wer da nicht Lust auf mehr bekommt ist selber schuld. So long,

das Brot