Dieser Abend wurde noch seeeehr lange!
20 März 2007
Aizu Wakamatsu Bilder
Dieser Abend wurde noch seeeehr lange!
16 März 2007
Aizu-Wakamatsu
Tag 1:
- Gestern bin ich in Aizu Wakamatsu angekommen. Das ist eine kleine Stadt im Norden von Japan mit ca. 120 tsd. Einwohnern. Es liegt ca. 30 cm Schnee und es is saukalt. Leider habe ich fast nichts warmes und schon gar keine Wetterfesten Schuhe eingepackt, daher ist es hier nicht so ideal. Das Hotelzimmer in dem ich die nächsten Tage oder Wochen verbringen werde ist ungefähr so groß wie das Badezimmer das ich in Yokohama hatte. Das Badezimmer ist ungefähr so groß wie eine Toilette im Zug. Aber na ja, für ein paar Tage wird es schon gehen denke ich. Nach meiner Ankunft bin ich mit ein paar Kollegen richtig gut essen gegangen, und danach noch in so eine Art Tanzlokal (Tschunke lässt grüßen!). Wir haben etwas zu lange und zu fest gefeiert, deswegen brummt mir heute der Schädel (aber gewaltig). Na ja, auf alle Fälle bin ich gesund und gut drauf. Bis bald,
Tag 2:
- Oh mein Gott. Was war das für ein Tag gestern! Nach einer Installation von ca. 7 Stunden ist am Ende des Tages doch nichts gegangen. Wir sind erst um 22 Uhr aus der Fab gekommen! Heute versuche ich es erneut, und hoffe sehr sehr stark, dass es diesmal funktionieren wird! Es is schon ziemlich frustrierend, wenn 2 oder mehr Leute um Dich herumstehen, und Dich erwartungsvoll anschauen, du aber nix machen kannst. Aizu-Wakamatsu ist tatsächlich ein kleines Nest. Die ganze Zeit muss man aufpassen, dass man nicht auf die Fresse fällt, weil die ganzen Straßen am Abend vereist sind. Unglaublich das. Ihr habt Frühling, ich hatte schon Frühling (in Yokohama) und sitze jetzt wieder im tiefsten Winter fest. Na ja immerhin bin ich ja, um hier her zu kommen Schinkansen gefahren. (japanischer, sehr berühmter Schnellzug). Schnell ist er schon, aber die Sitze könnten um Welten bequemer sein. Heute geht’s mir gut, mir is nicht schlecht und ich habe kein Kopfweh. Das sind ja schon einmal gute Zeichen für einen Hoffentlich genauso guten Tag. Bis bald wiedereinmal,
Sayonara,
das Brot
12 März 2007
11. März 2007 – Sonntagsspaziergang
Am Sonntag konnte ich meine Lethargie so gegen 14 Uhr ablegen, und bin raus auf einen kleinen Sonntagsspaziergang. In Yokohama gibt’s eine Einkaufsstraße die komplett rot gepflastert ist und wo sich links und rechts ein Geschäft an das andere reiht. Angeblich soll sie im Stile des 19. Jhdts gehalten sein, dafür war sie mir allerdings zu modern. Nichts desto trotz ist das eine gute Möglichkeit allerlei Krims Krams zu erstehen und viele Eindrücke zu sammeln.
Blick auf die Einkaufsstraße
Das Cafe Wien in Yokohama! Ich war nicht drinnen, allerdings bezweifle ich, dass sie das original Wiener Service hinkriegen werden. Viell. Kann ich nach einem Besuch, mehr erzählen.
Der berühmte Fugu-Fisch. Falsch zubereitet kann er tödlich sein, richtig zubereitet angeblich eine Delikatesse. Mal schaun ob’s mir das Geld wert ist, und ich es einmal ausprobieren werde.
11 März 2007
10.3.07 Samstags-Spaziergang in Yokohama
Kurz ein paar Bilder und Kommentare meines gestrigen Samstag Spazierganges. Gestern war ein sonniger Tag, und deswegen war ich nicht faul und bin kilometerweit durch Yokohama spaziert. Ok, ein paar Kilometer habe ich auch aufgrund von falschen Abzweigungen machen müssen, aber egal. Immerhin war die Polizei, die mir mit Blaulicht nachgefahren ist, weil ich in ein Hafensperrgebiet spaziert bin freundlich zu mir und hat sogar Englisch verstanden (kein Witz)!
Bild von einem Nissan Tourenwagen, der bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. ten Geburtstages vom Nissan Skyline ausgestellt wurde.
Dieser Nissan Skyline kann eventuell auch auf Europa losgelassen werden!
Skyline Yokohama (schon wieder Skyline, ein Wahnsinn)
Bild aus dem Hard-Rock Cafe in Yokohama. Für die Mädels: Mr. Big (eh wissen Sex and the City) hat hier schon seinen Burger gegessen!!!!!!!!!!
10 März 2007
@sapperlots Request: Mein Hightech-Klo
Auf dem Foto könnt ihr mein Hightech-Klo in meinem Hotelzimmer sehen. Ich erkläre euch die einzelnen Knöpfe von oben nach unten auf dem Foto!
· Oben links kann man die Sitzheizung ein und ausschalten. Irgendwie ist es ein verdammt komisches Gefühl, wenn man sich auf eine warme Klobrille setzt, weil das ja bei uns bedeutet, dass da vor kurzem jemand drauf war. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und es ist eigentlich ganz angenehm.
· Oben rechts ist die Anzeige des „Deodorizers“. Dieses Lämpchen zeigt an, ob das WC gerade bereit ist deinen A…. einzuparfumieren!
· Nächster Knopf: Standbyfunktion
· Regulierung des Wasserdrucks der Duschfunktion
· Bidet-Funktion: wird jeder wissen was das is oder?
· Spray-Funktion: 2 Möglichkeiten: entweder nur trockenfönen oder trockenfönen und parfumieren (siehe Knopf Oben rechts
· Stop Knopf, wenn einem die ganze Prozedur zuviel wird.
· Die Spülfunktion muss man manuell betätigen (Silbener Hebel ganz oben links) weil das ganze ja auch ohne Strom die Funktion einer Toilette erfüllen soll!
So sapperlot: Ich hoffe das war genug Erklärung für Dich, bei weiteren Fragen wende dich einfach vertrauensvoll an mich!
09.03.07 – Chinatown
Gestern war ich mit zwei Arbeitskollegen in der Chinatown von Yokohama. Es ist die größte Chinatown Japans und wirklich eine andere Welt. Kaum hat man das Tor durchschritten wird man von einer Fülle von Geräuschen Gerüchen und Stimmengewirr fast erschlagen. Die Fotos zeigen ein paar Schnappschüsse von unserem Spaziergang durch die Town. Das fotografierte Schaufenster findet man beinahe in jedem asiatischen Restaurant: Die angebotenen Speisen werden in Kunststoff nachgebildet und im Schaufenster ausgestellt. Wenn man dann auf ein Gericht zeigt um es zu bestellen bekommt man es nahezu 100%-ig gleich an- und hergerichtet serviert! Übrigens: original chinesisches Essen ist doch ein bisschen anders, als das, was wir darunter glauben zu verstehen. Auswahl von gestern: Tofu in Chili (purer pürierter süßer sauscharfer Chili - aber saugeil lecker), Calamari (nicht so aufregend), Schrimps in Chilisauce (süß-scharf), Hühnerfleisch mit Gemüse (ungefähr das was wir unter chin. essen verstehen), Morchelsuppe, Entenschinken (irgenwie wie Speck, aber lange nicht so gut und viel fetter), Gekochtes Hühnerfleisch (inklusive wabbeliger Haut, soll aber eine Delikatesse sein die haut so wabbelig zu essen) und als Highlight: QUALLENTENTAKEL --> nicht so mein Fall, weil man auf einem dieser ca. 10 cm langen gummiartigen Dinger sicher 5 min. zu kauen hat. Schmecken tun sie irgendwie säuerlich. Die Anzahl der Gerichte braucht euch nicht erschrecken, es ist hier normal viele kleine Gerichte auf den Tisch zu stellen, und jeder bedient sich dann davon. Ach übrigens: Reis gibt es dort gar keinen wenn man nicht ausdrücklich ein Schälchen dazubestellt. Merksatz für heute: Reis in Japan ist fast heilig und bei fast jedem Essen dabei. Reis in China gilt als ärmlich und wird im Restaurant so gut wie nie gegessen!
09 März 2007
Heute ist mein 3. Tag in Japan. Bis jetzt war ich schon zweimal bei meinem Kunden (Toshiba) und ich muss sagen, dass die Arbeit wirklich in Ordnung ist. Unten anstehend habe ich einige Fotos und Eindrücke von den ersten Tagen, die jeweils mit einem kleinen Kommentar versehen sind. Japan ist echt ein ziemlich cooles Land aber auch sehr anders! Vieles ist einfach nicht so wie man es erwartet. In den nächsten Tagen und Wochen kommt noch mehr Fotomaterial und noch so einige Erklärungen!
Bis bald, Sayonara,
das Brot
Das ist der Landmark Tower, neben meinem Hotel. Das höchste Gebäude Japans! Darunter liegen mehrere Ebenen von Einkaufs- und Vergnügungsvierteln. Wenn ich will brauche ich meinen Hotelkomplex nie mehr verlassen!
Japanischer Mako Donaldo. Hat teilweise auch andere Burger. Teriyaki Burger soll lecker sein, aber ich fahr ja nicht nach Japan und geh zum Mako Donaldo!
Mein Weg zur Arbeit. Irgendwie will ganz Japan in die andere Richtung. Ziemlich coole Geschichte, wenn einem 1000e Japaner am Morgen entgegenkommen. Unglaublicherweise fällt mir nach schon 2 Tagen auf: Die sehen wirklich nicht alle gleich aus!
Mein Zug zur Arbeit. Wenn ich will kann ich mit dem Teil bis Tokyo fahren, was ich auch noch machen will.
Erste Eindrücke von Yokohama(2)
Parkhaus. Jedes Parkhaus hat an jeder Ein- und Ausfahrt einen eigenen Parkwächter. Das waren in meinem Fall bei dem Parkhaus um das ich spaziert bin 5 Stück!
Geheimnis der Vollbeschäftigung: Am Bild seht ihr 5 japanische Arbeiter die einen kleinen Defekt bei einer Ampel reparieren. Die 2 anderen die noch zusätzlich zur Straße hin absichern habe ich nicht mehr auf das Bild bekommen!
Mein österreichischer Arbeitskollege in einem traditionellen japanischen Restaurant. 6 Bier und eine Flasche Sake später haben wir beide noch ganz anders dreingeschaut….
Unsere „Kabine“ im Restaurant. Jeweils für 2 – 4 Personen gibt es abgeschlossene Bereiche in denen man per Knopfdruck den Kellner rufen kann. Die kommen dann auch ca. 30 sec. Später.
Erste Eindrücke von Yokohama(1)
Das Badezimmer (ein Teil davon). Natürlich mit der für Japaner unverzichtbaren Badewanne. Ein Foto von meinem High-Tech Klo muss ich euch noch nachreichen!
Blick aus meinem Zimmer im 15. Stock. Direkt vor dem Hotel liegt eine Art Vergnügungspark.
Blick in die andere Richtung auf die Skyline von Yokohama.
Das erste Lokal in das ich gehen wollte. War aber leider geschlossen.
07 März 2007
Konnichi wa Yokohama!
Ich melde mich mal wieder! Und nicht nur dass, ich melde mich sogar von weit weit weit weg. Um genau zu sein aus Yokohama / Japan. Ich bin jetzt ca. 17 Stunden unterwegs, und gerade in meinem Hotel angekommen. Schaut in nächster Zeit ab und zu rein, ich werde so viel Bilder wie möglich posten (versprochen)
Sayonara,
das brot
21 Dezember 2006
Menüvorschläge
Da wir über die Weihnachtsfeiertage ganz liebe Gäste erwarten, habe ich mir in den letzten Stunden und leider auch Nächten (boahh wirklich schlecht geschlafen gestern!) Gedanken gemacht, was ich Ihnen kulinarisch so alles bieten könnte. Nach einigem hin und her bin ich dann auf 3 Erstvorschläge gekommen die Ihr unten anstehend begutachten könnt. Darunter stehen dann noch einige Alternativgerichte. Macht mir Vorschläge, welche Zusammenstellung Ihr am liebsten hättet! Das wäre wirklich eine Hilfestellung für mich!
- Kärntnernudelabend
- Vorspeise
Hokkaido-Kokoscremesuppe mit Ingwer und Chili - Hauptspeise
Kärtnernudel mit grünem Salat - Nachspeise
hausgemachter Apfelstrudel nach „Elli – Art“
- Steakabend
- Vorspeise
gefüllte Blätterteigtaschen mit Spinat und Schafskäse an Balsamicoreduktion und getrockneten Aromatomaten - Hauptspeise
Rumpsteaks Texas-Style (medium) mit Kroketten und Kräuterbutter. Dazu hausgemachte Tomaten-Chili Salsa - Nachspeise
hausgemachter Schokokuchen mit Schlagobers
- Burgerabend
- Vorspeise
gefüllte Chilischoten mit Frischkäse - Hauptspeise
Burger zum selberbelegen mit Pommes frites - Nachspeise
frisches Obst (Ananas, Orangen etc…)
Natürlich sind die Menüzusammenstellungen alles nur Vorschläge. Wenn unsere Gäste (und ich hoffe unsere Gäste wissen wer gemeint ist, und freuen sich schon auf den Besuch) etwas anderes haben wollen, ist das natürlich auch kein Problem!
Als weitere Vorspeisen stehen zum Beispiel auf der Karte:
- Riesengarnelen in Knoblauchbutter mit frischem Baguette
- mit Kräuterfrischkäse gefüllte Lachsröllchen
- verschiedene gegrillte Gemüse
- scharfe Karottensuppe
Als weitere Hauptspeisen stehen folgende Gerichte zur Auswahl:
- Lasagne a la Gerd
- Penne al arrabiata
- gefüllte Hänchenbrust
- scharfes Putencurry mit Reis
- Champignonrahmgeschnetzeltes mit Schwein, Huhn oder Pute
- hausgemachte Pizza
Auf der Nachspeisenfront gibt’s außerdem noch das:
- Tiramisu
- Kekse
- einfach mal Elli fragen, die ist unsere Nachspeisengöttin!
So das war’s soweit von mir, dem Brot. Ich hoffe Ihr habt ein wenig Hunger bekommen, und nicht vergessen, postet mir Vorschläge, welches eure perfekte Menüzusammenstellung aus den angebotenen Gerichten wäre!
Bis bald,
das Brot
20 Dezember 2006
(Fast) kein Schnee in Kärnten!
Es liegt leider fast kein Schnee bei uns. Unser direkt-vor-der-Haustüre-Berd, das Dreiländereck verkündet zwar großspurig am 25.Dezember starten zu wollen, allerdings frage ich mich mit welchem Schnee, und wenn wirklich auf wieviel Prozent der Pisten, also wahrscheinlich zum Vergessen. Das Naßfeld, eines der wirklich geilsten Schigebiete, hat zwar schon offen, aber auch nur mit Kunstschnee und auf ca. 50% der Pisten. Also auch kein Hochgenuss. Na ja, vielleicht wird's ja noch was, und wenn nicht dann eben nicht.
Wenns noch wilder wird, schreibe ich euch damit Ihr eure Schisachen mitnehmen könnt!
lg
das Brot
07 Dezember 2006
Keine Updates in letzter Zeit

Sorry an alle, die regelmäßig meinen Blogg öffnen, und dann enttäuscht feststellen müssen, dass wiedereinmal kein Update gemacht wurde. In letzter Zeit habe ich aber einfach viel zu viel im privaten und beruflichen Bereich zu tun gehabt (von Problemen mit dem Finanzamt angefangen bis hin zu nicht-funktionierender Software bei einem Kernkunden in Amerika), dass ich nicht die Muße hatte, einen Blogg zu erstellen. Vielleicht folgt an diesem verlängerten Wochenende (wenn es denn eines für mich wird, so ich nicht arbeiten muss) ein Update!
Bis bald,
das Brot
28 November 2006
Feuertaufe bestanden
Aufmerksame Bloggleser - heißt das jetzt eigentlich Blogg oder Blog. Irgendwie kennt sich da niemand so richtig aus, und mein Word 2003 findet sowieso beide Varianten falsch! – Also noch mal: Aufmerksame Bloggleser werden ja schon längst wissen, dass unser Gästezimmer in neuem und vor allem Rückenschonendem Glanz erstrahlt. Um unsere neue Schlafgelegenheit einer Feuertaufe zu unterziehen, veranstalteten Elli und ich am vergangenen Samstag ein gemütliches Lasagneessen inklusive Bier- und Wodkatrinken. Das größte für mich war es eindeutig diese riesige Lasagne zuzubereiten. Exklusive der Backform hatte diese eine Masse von ca. dreieinhalb Kilo. Aber wie wir alle wissen: Size does not matter! Sie war auch noch lecker. So war jedenfalls der einhellige Kommentar unserer Gäste. Nach einigen lustigen Stunden unterzogen dann Alexander und Babsi mit Lasagne, Bier und Wodkagefüllten Bäuchen der Couch einem ausgiebigen Schlaftest. Die Aussagen am nächsten Morgen lassen für unsere Gäste nur das Beste hoffen. Die Couch wurde aufs herzlichste gelobt! Also alle die Lasagne und guten Schlaf mögen sind in der Casa de Stadler é Sarnitz aufs herzlichste Willkommen!
23 November 2006
Geschafft!
Lucky me!
Best regards,
das Brot
21 November 2006
All about the Christkind
- That’s the way the Christkind will appear in my home. On this picture the only reason for the many clothes is that it was very cold outside this evening. After she is in the flat or house she gives you your presents just with underwear and crown on her body!

- That’s the way the Christkind could appear for most of the girls and also for some guys. But I think this picture will not convince you to switch over from Santa!

das Brot
20 November 2006
Touristen
Touristen sind ein blödes Volk! Ich bin manchmal ein Tourist. Auch wenn ich schon oft in Wien war, ab und zu laufe ich noch immer wie ein durchschnittlich begabter Japaner durch unsere Bundeshauptstadt. Bei meinem jetzigen Besuch war es mal wieder soweit.
- Besuch im Figlmüller, Wiens angeblich bestes und wahrscheinlich auch teuerstes Schnitzel zu kosten. Teuer war’s wirklich, aber auch wirklich gut. Also kann ich dafür eine Empfehlung abgeben.
- Besuch in einer Starbucks-Filiale. Dort soll es angeblich richtig guten Kaffee geben. 3 Euro und 40 Eurocent für einen kleinen Cafè-Latte gezahlt. Geschmacklich war er zwar wirklich ok, aber ganz sicher kein dreieurovierzigcent Geschmack. Dafür also keine Empfehlung. Da hole ich mir, wenn ich Kaffee aus einem Pappbecher will, lieber einen in der nächsten McD Filiale.
- Besuch im Kaffeehaus der Wiener Hofburg. Super Sachertorte, super Kaffee. Erkenntnis: Auch eine Super Sachertorte mit Schlag ist keine 5 (!!FUENF!!) Euro wert. Also auch dafür keine Empfehlung. Witziges Detail am Rande: Zirka 10 Kinder feierten dort zu der Zeit original einen Kindergeburtstag mit Frankfurter-Würstel und Pommes Frites! Ehrlich gesagt war es das Geld dann doch wert. Wo kann man ansonsten Snobistische Hofburg Kaffeehaus Besucher beim Naserümpfen uns sich über Kindergeschrei Echofieren sehen.
- Besuch am Christkindlmarkt in Schönbrunn. Guter Glühwein und guter Punsch zu normalen Preisen. Besonderes Zuckerl für uns: Wir durften beobachten, wie unser Noch-Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel dort hinter einer für Ihn aus einer Schnur errichteten Absperrung seinen Glühwein geschlürft hat. Das Tolle daran war aber, dass sich keine Sau für ihn interessiert hat. Außer seinen bezahlten Arschkriechern natürlich. Also dafür kann ich wieder eine Empfehlung abgeben.
- Zur Nächtigung kann ich sagen, dass wir ein mit mindestens 3 Sternen dekoriertes Gästehaus gefunden haben. Verkehrsgünstig in der Nähe der U1 gelegen. Wir werden dort immer wieder nächtigen. Besonders zu empfehlen ist die dortige Amerika-Suite und das kontinentale Frühstücksbuffet.
Wien ist noch immer eine Reise wert, und für mich sind noch genügend Touristenfallen für noch viele weitere Besuche übrig.
Also dann Wien, bis bald
dein Brot.
16 November 2006
Träum Schön mein Kleines!
Hotel Stadler-Sarnitz erstrahlt in neuem Glanz. Ja, richtig gelesen. Alle gequälten Seelen, oder vielmehr Rücken, die den Schlafkomfort unserer altehrwürdigen schwarzen Kunstledercouch schon erlitten haben, können aufatmen. Es gibt eine neue. Diesmal in rot. Irgendwie hab ich es aber auch mit Roten Sachen! Die neue ist nach neuesten ergonomischen und komforttechnischen Erkenntnissen ausgewählt worden. Auf jeden Fall verspricht Sie himmlischen Schlafgenuss in jeder Lage. Die Renovierungsarbeiten an unserem Gästezimmer dürften Anfang Dezember abgeschlossen sein. Also gerade noch rechtzeitig zur Hauptsaison. Aus wirtschaftlichen Gründen wird aber leider auch eine leichte Preiserhöhung mit dieser Änderung einhergehen. Das heißt im Klartext: Wir werden versuchen unsere Gäste noch um 15% besser zu betreuen und versorgen als wir es bisher getan haben. Wir freuen uns auf euren zahlreichen Besuch. Weil, nicht vergessen: Kärnten is lei ans!
Mit gästeerwartungsvollen Grüßen,
das Brot
08 November 2006
Neuer Stern am Blogg Himmel
Super Schnecke
Internetstraße 192.168.255.xxx Apartement b
00001 Weltweit
oder unter: http://superschnecke.blogspot.com/
Viel Spaß beim Lesen!
06 November 2006
Fotos Tag 4 - 6 von unserer Reise
Tag6: Juhuuu, endlich zuhause!Spezielle Bilderwünsche werden gerne entgegengenommen!
Jestem das Brot!
No Taco Bell in Warszawa
Wir sind zurück! Zurück aus dem Osten. Genauer gesagt aus Polen. Noch genauer gesagt aus Warschau. Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht einer aufregenden, lustigen, interessanten und sehr sehr kalten Reise.
Tag 1: Anreise nach Wien
Am Halloween-Tag fand die Anreise nach Wien statt. Nach einer anstrengenden Zugfahrt und anschließender langer Taxisuche (großen Dank an das Taxiunternehmen Martina & Martin die uns zum wiederholten Male durch die Bundeshauptstadt kutschierten) fand in den neuen Gemächern von Kathi und Matt eine Halloween Party statt. Auf dieser Party durfte Pippi und ich (I’m a cool American Skater-Boy) einen Dracula, eine Hexe und 6 Gäste die als Wiener verkleidet waren (echt gruselig) kennenlernen. Weit nachdem es die Geisterstunde geschlagen hatte, schlug es auch bei uns 13 und wir gingen schlafen.
Tag 2: Wien und Anreise nach Warschau
Am nächsten Tag ging es ausgeschlafen und Amerikanisch frisch gestärkt (Muffins, Erdnussbutter etc….) rein in die Großstadt. Nachdem wir merken mussten, dass alle 15 Schließfächer am Wiener Südbahnhof (Gratulation an die ÖBB!) schon belegt waren, mussten wir wohl oder übel unsere Tour inklusive Gepäck (geschätzte 1476 kg) fortsetzen. Dies schränkte unsere Bewegungsfreiheit natürlich schon ziemlich ein. Nichts desto trotz schafften wir es uns bis zu einem TGIF (Thanks God it’s Friday) durchzukämpfen. Dort haben wir aber so was von Amerikanisch gegessen. Amerikanischer geht’s nicht mehr. Okay, vielleicht hätte ich kein Australisches Fosters trinken sollen, aber ansonsten wirklich 100% Stars and Stripes! Nach dem Essen trafen wir unsere zwei Reiseleiter am Südbahnhof, und verabschiedeten uns von unseren bis dato Reiseleitern Kathi und Matt (You did a really good job -> thanks a lot!). Zusammen mit Magdame Butterfly und Sapperlott ging es auf in Richtung Warschau! Angekommen sind wir dort spät in der Nacht. Tollerweise wurden wir dort gleich von Magdalenas Familie abgeholt, die uns zu unserem Quartier brachte. Danach schlafen. Endlich.
Tag 3: Warschau
Vormittag sahen wir den Palast der Republik. Ein wunderbarer Otis-Lift brachte uns hinauf und meine Knie zum zittern (Scheiß Höhenangst!). Der Blick den man von dort oben allerdings auf Warschau hat, der ist wirklich sehr sehr lässig. Nachdem Magda ihren Banküberfall (oder so was ähnliches auf jeden Fall etwas, dass mit einer Bank zu tun hatte) erledigt hatte, bewegten wir uns in Richtung Altstadt. Dort angekommen und gestärkt von einigen Pirogies (Magda wir mich jetzt umbringen wollen, ich weiß aber nicht mehr ganz genau wie diese leckeren gefüllten Nudeln hießen), tankten wir eine große Portion Kultur. Wir sahen uns den Königspalast an. Und ich darf sagen, die können Paläste bauen die Polen! Am Abend besuchten wir Magdalenas Nichten. Die bekamen ein Tomptlalalek geschenkt oder so. Danach lecker Polnisch essen gehen. Endlich war es soweit. Ich bekam das erste Mal Bortsch zum Essen. Lecker Sache das Ganze. Peter findet das nicht, aber was weiß schon Peter! Danach Überfall auf einen Alkoholshop und Bier und Kartenspielen in unserem Appartement.
Tag 4: Warschau (noch immer keinen Taco Bell gefunden)
Der Plan für diesen Tag war es, endlich einen Taco Bell zu finden. Um Matt ein Foto von mir und einem Cheesy Gordita Crunch zu liefern. Gestartet haben wir die Suche in der Altstadt von Warschau. Das ist der Teil, der nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder 1 zu 1 aufgebaut wurde. Dieser Teil von Warschau ist wirklich sehenswert. Im Dom haben wir auch nachgesehen. Auch kein Taco Bell. Dann haben wir in einem Ehemaligen Kirchenturm oder so ähnlich nachgesehen. Zwar kein Taco Bell, aber dafür lecker Frühstück. Nach der erfolglosen Suche in der Altstadt setzten wir selbige in der größten Markthalle Europas (laut Peter’s Aussage!) fort. Wir fanden zwar keine Tortillas, aber dafür Shals, Mützen, Ohrwärmer und überhaupt alles was man kaufen kann. Überschwemmt von Eindrücken und leer im Magen gingen wir Mittagessen. Um 16 Uhr! Auf der Suche nach einem Restaurant für’s Abendessen blieben wir bei mehreren Bier hängen und beendeten den Tag leicht angesäuselt und gut gelaunt in den späten Abendstunden.
Tag 5: Warschau und Magdalenas Familie
Nachdem Magdalena („die Fleißige) das Haus schon um grob geschätzt 3 Uhr früh (ok vielleicht auch ein bissi später) verlies waren wir alleine. Alleine in der großen Fremden Stadt. Nach einer aufregenden Fahrt in die Stadt (das wird sicher der richtige Bus sein!) trafen wir unsere Reiseleiterin in der Stadt. Danach kurzes Frühstück und ausgedehnter Shoppingbummel in der Stadt. Und dann kam es. Das groß angekündigte Essen bei Magdas Familie. Bewaffnet mit großem Blumenstrauß und noch größerem Hunger machten wir uns auf den Weg zur Wohnung. Dort empfingen uns recht stürmisch eine Dobermann Frau und eine andere kleine Promenadenmischung. Danach durften wir die Familie kennen lernen. Alles nette Leute das. Und zu dem Vorurteil, dass es in Polen immer so viel Wodka zu den Speisen gibt: es ist keines! Mehrere Wodkas und absolut fantastischen Essen später verließen wir satt, müde und angetrunken (zumindest ich) die Wohnung und fuhren zurück in unser Appartement. Der nächste Tag sollte lang genug werden.
Tag 6: Warschau – Wien – Villach
04:30 Uhr aufstehen. Boahhhhhhhh! Danach weiß ich nicht mehr so viel, aber irgendwie sind wir gegen 05:10 Uhr oder so im Auto von Magdalenas Vater gesessen. 30 Minuten abenteuerliche Fahrt durch das frisch verschneite Warschau später waren wir am Zentralbahnhof. Kurze Zeit später saßen wir im Zug. Wahrscheinlich sogar im einzigen vollen 6er Abteil im Zug. Weitere siebeneinhalb Stunden später Ankunft in Wien. Abschied von unseren Reiseleitern (vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen Dank an Magdalena und Peter!). Kurzes Essen im Bahnhofsrestaurant. Zugfahrt nach Villach. Weitere vierdreiviertel Stunden später Ankunft in Villach. 20:10 Uhr aufsperren der Wohnung. Geschafft! Nach einem anstrengenden 16 Stunden Tag (davon über 12 Stunden reine Fahrtzeit) waren wir zuhause! Nichts mehr machen, nur noch faulenzen! FALSCH GEDACHT! Kurzer Blick in Badezimmer: Wasser! Türe aufgequollen und kaputt, Boden überschwemmt! Zum Glück hat Elli die Hauptleitung von unserer Abfahrt abgedreht, und so hielt sich der Schaden in Grenzen. (Schätzungsweise 5 – 10 Liter Wasser) Der Türe hat’s gereicht! Nachdem wir das Wasser aufgewischt hatten konnten wir endlich die Koffer auspacken. Und, ein Unglück kommt selten allein: Die gekaufte Seife hatte sich ein wenig breiter gemacht, als es Ihr die Flasche eigentlich zugestehen wollte, und einige Dinge gleich einmal großzügig eingeseift. Wurscht. Nix war kaputt. Alles kann man waschen. Weitere 2 Stunden später erschöpft aber glücklich eingeschlafen!
Fazit:
* Warschau ist wirklich eine Reise wert
* Meine Jacke ist nicht Warschau tauglich
* Magdalena kann wirklich Polnisch
* Peter kann fast nix Polnisch
* Polnisches essen ist wirklich lecker
* Polnischer Wodka auch
* Elli ist schön
* 4er Schnapsen macht auch noch nach 3 Stunden Spaß
Mitbringsel:
* 1 Schmuckschatulle
* 1 Weihnachtsgeschenk für meinen Beistand
* 1 Schachbrett
* Diverse Kosmetikartikel
* Günstige Schmerzmittel
* Coole Brieftasche
* Coole Mütze für Elli
* Lässige Eindrücke
* Einige Worte Polnisch
* Geschätzte 5 Kilo mehr
Alles in allem eine wirklich gelungene und echt tschenki Reise. Ich weiß was tschenki heißt. Elli heißt ab und zu slimak und ich mjs mysz. Die verschmußte Blonde aus unserem Abteil wurde tatsächlich von Ihrem richtigen Ehemann am Bahnof abgeholt! Ehrlich jetz!
Vielen Dank an alle, die uns begleitet, bekocht, untergebracht und unterhalten haben. Speziellen Dank an die Magdame Butterfly die unendlich geduldig alle unsere Fragen ins Polnische übersetzt, oder für uns vom Polnischen ins Deutsche übersetzt hat.
Jestem das Brot







